Manchmal muss man erstmal Üben

Eine Story von Michael Kaufmann 3
06.02.2024

In dieser Story

Mein Einstieg in die Fotografie

Für mich fing es mit meiner Ersten Kamera am 05.11.2022 an. Sofort war am Ausprobieren, Informieren und Ziele Stecken. Eines meiner ersten Ziele war es diese süßen Eichhörnchen zu fotografieren. Also begann ich zu suchen, ich dachte es kann ja nicht so schwer sein, denn man sieht sie ja so auch immer mal wieder. Bis zu meiner ersten Begegnung, in der ich eines fotografieren konnte, sollte es aber bis zum 10.01.2023 dauern. (Dazu auch ein Bild) In dem Moment war aber der Klassiker der Fall, dass der Fokus auf dem das Foto zu bekommen lag und nicht auf dem das Foto gut zu machen. Vielleicht wird der ein oder andere es kennen, wenn man in Aufregung, weil endlich der gewünschte Moment da ist, einfach nur draufhält, statt sich damit zu beschäftigen, wie ich den Moment am besten festhalten könnte. Das hat mich leider eine sehr Langezeit begleitet. Wiederholt saß ich nach meinen Ausflügen dann zuhause am Rechner und habe mir gedacht das hätte man auch anders lösen können, immer wieder hat es mich frustriert, dass ich es nicht gleich besser gemacht habe. Problem an der Sache in meinen Augen war, dass ich mich wieder und wieder durch die Aufregung hinreißen ließ, denn die Momente, in denen man einem wilden Tier sehr nah kommen kann, sind manchmal auch sehr schnell wieder vorbei.

Der Prozess zu Veränderung

Keinen einzigen dieser besonderen Momente wollte mehr verschenken oder gar ungenutzt lassen also stellte ich mir die Frage: „Wie kann ich also meinem Problem entgegenwirken dachte ich mir?“ Zuerst begann ich mir Gedanken zu machen: Wie möchte ich meine Bilder gestalten? Wie sollen die Eichhörnchen Bilder aussehen? Welche Farben möchte ich im Hintergrund haben? Welche Pose sollte das Tier haben? Wie kann ich solche Situationen hervorrufen? Wie komme ich nah genug ran, um nicht zuschneiden zu müssen? Meine erste Herangehensweise war eine Fütterung im Garten einzurichten und diese über ein halbes Jahr intensiv zu pflegen, bis ich dort erfolge erzielen konnte. Dann kamen aber auch Situationen zustande in denen das Eichhörnchen sich im Garten auch entspannt bewegte, obwohl alle im Garten waren, demnach war es nicht mehr so Scheu. Es vertraute uns genug um an der Fütterung tagsüber zu Schlafen. (Dazu auch Bilder) Ich verfolgte parallel intensives üben im Thema Bildgestaltung an leichten Motiven wie Stockenten und Nilgänsen in Frankfurt, da sie ja verlässlich zu finden sind. Auch die haben nicht immer mitgespielt, aber wie waren super zum üben.

Die Zielgrade

Nach einem Jahr meine ich jetzt die ungefähren Aktivitätszeiten der Eichhörnchen in meiner Umgebung zu kennen. Recht verlässlich kann ich nun morgens an meinen Lieblingsort für Eichhörnchen fahren und auf die Begegnung mit den Süßen warten mit meiner genauen Idee im Kopf. Passend positioniert, ohne mich zu rühren. Nach meistens 20-30 Minuten kommt dann eines der 4 ansässigen Eichhörnchen und erfreut mich dann mit seiner Gesellschaft.
Das Projekt im Garten wird zwar weiter durchgeführt und verfolgt, aber das spannende hier ist für mich, dass der Ort meiner ersten Eichhörnchen-Begegnung mit Kamera auch der Ort ist an dem ich mein Wunschbild bekommen habe.

 

Weitere Bilder

 

 

Autor:in
Michael Kaufmann 3
Hobby Tierfotograf aus Erzhausen
Interessiert kontinuierlich besser zu werden.
Fasziniert von der Bildgebenden-Kunst
Interessiert an einzigartigen Persönlichkeiten.
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Diskussionsbeiträge (1)

06.02.2024, 19:46 Uhr
Noah M.
06.02.2024, 19:46 Uhr
Dass das Eichhörnchen sogar an der Fütterung schläft und du das sogar fotografieren kannst, ist wirklich absolut toll! Eine schöne Story! :)
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