PROJEKT TIERHEIM

Eine Story von Niklas Kirschke
06.03.2023

In dieser Story

Weiteres Equipment: Viltrox 23 mm 1.8

Tiere Fotografieren für den Guten Zweck

Wie es so zur Weihnachtszeit üblich ist, kamen bei mir die Gedanken auf, etwas wohltätiges zu tun. In der Regel endet das, darin bei der Organisation seiner Wahl etwas zu spenden und sich gut zu fühlen. Diesmal war es allerdings anders. Ich wollte aktiv einen Beitrag für etwas gutes leisten. Daher habe ich das Tierheim in meiner Jugendstadt kontaktiert.
„Moin, ich bin ein Hobbyfotograf aus der Gegend, was haltet ihr davon, wenn ich mal vorbeikommen und eure Hunde fotografiere? Vielleicht können wir ja gemeinsam etwas bewegen und nette Familien für die Hunde finden“.
Die Vorstandsvorsitzende des Tierheims fand das klasse. Da konnte so eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Challenges:

So wie das Leben allerdings ist, ging doch so einiges schief. Und das ist in Ordnung, denn das gehört zum Leben dazu, nur in 1% der Fälle hat man die perfekten Voraussetzungen in den anderen 99% hängt es davon ab, was du aus der Situation machst.
Doch wo lagen denn nun hier die Challenges?

1. Wetter

Wir haben im Vorfeld, ziemlich lange gebraucht, um einen passenden Termin zu finden, dazu sei zu sagen, dass die Mitarbeiter dort überwiegend ehrenamtlich arbeiten. Nun kam es wie es kamen musste – Am Shootingday regnete es.. Egal, dann muss halt die ISO ein wenig höher

2. Ab Hinter den Bauzaun

Für uns ging es erst einmal hinter den Bauzaun. Die Hunde wurden dann nach und nach dazu geholt.
Wir stehen in erster Linie nicht, weil die Hunde zu gefährlich wären, sondern um den Hunden die Möglichkeit zu geben, sich an uns zu gewöhnen. Sie sind in der Regel traumatisiert und haben nicht die besten Erfahrungen mit Menschen gemacht. Deshalb kann es für sie stressig sein, neue Menschen kennenzulernen. Hunde sind nie böse, sie sind aber oft gezeichnet von dem, was Menschen ihnen antun. 
Das bedeutet für mich allerdings, ich muss mit den Rahmenbedingungen klar kommen und ein gutes Foto schießen. Nach einigen Perspektiv und Objektiv wechseln hat das dann aber gut funktioniert. Bei einigen Hunden durften wir dann später auch mit auf die Wiese

3. Zeit

Wir trafen uns dort mit den ehrenamtlichen Gassigängern, welche heute einwenig auf ihre Hunde warten mussten. Denn diese standen zunächst einmal Modell für mich. Nun ist das, dann aber noch einmal ein wenig mehr Druck im Nacken, wenn mehrere Damen darauf warten, endlich mit den Hunden loslaufen zu können.

4. Rookie

Die größte Challenge war allerdings folgende: das war mein erstes Tiersshooting
Ich bin ein absoluter Rookie auf diesem Feld. Natürlich habe ich mich im Vorfeld vorbereitet, ich habe einiges gelesen und Videos geschaut, in der Situation musste ich das allerdings in die Praxis umsetzen. Ich brauchte einen Augenblick um reinzukommen, dann hat es aber allerdings geklappt und auch Spaß gemacht – dadurch konnte ich auch noch einmal viel lernen.

Es war eine doppelte Aufgabe, denn zum einen wollte ich die Hunde gut in Szene setzen aber auf der anderen Seite wollte ich auch das Setting des Tierheims einfangen und Emotionen vermitteln, um potentielle neue Herrchen und Frauchen direkt zu berühren. Ob mir das gelungen ist, musst du entscheiden.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich nur sagen, es hat mir super viel Spaß gemacht und ich glaube mit diesen Informationen kannst Du dir die Bilder noch einmal neu anschauen.
Für mich war es ein gelungener Sprung ins kalte Wasser, für die Hunde hat sich noch nichts geändert. Die Aufgabe liegt noch vor mir. Wichtig ist: Kein Hund ist freiwillig im Tierheim, sie alle verbindet in der Regel eines, eine traumatische Vergangenheit Zusammenfassend kann ich nur sagen, es hat mir super viel Spaß gemacht und ich glaube mit diesen Informationen kannst Du dir die Bilder noch einmal neu anschauen.
Für mich war es ein gelungener Sprung ins kalte Wasser, für die Hunde hat sich noch nichts geändert. Die Aufgabe liegt noch vor mir. Wichtig ist: Kein Hund ist freiwillig im Tierheim, sie alle verbindet in der Regel eines, eine traumatische Vergangenheit

Weitere Bilder

 

 

Autor:in
Niklas Kirschke
Student aus Oldenburg
Ein Leidenschaftlicher Optimist. Ich versuche in allen Situationen das Gute zu sehen und stets das beste mögliche herauszukitzeln.
Ein Leidenschaftlicher Optimist. Ich versuche in allen Situationen das Gute zu sehen und stets das beste mögliche herauszukitzeln.

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