Der Preis der Geduld

Eine Story von Patrick Mitteregger
19.03.2024

In dieser Story

Das erste Treffen mit den Tieren der Natur:

Letztes Jahr war ein hartes Jahr für mich. Zuerst hatte ich fast einen Burnout, dann litt ich an Schlafstörungen (gefolgt mit einer guten Herzrhythmusstörung).
Um wieder auf den richtigen Weg zu kommen und mich abzulenken entschied ich mich in die Natur zu gehen.
In der ersten Zeit hatte ich noch keine Kamera, jedoch sah ich wie die Natur selbst ein Kunstwerk ist.
Durch einen Ratschlag einer guten Kollegin fing ich an Fotos zu machen.
Dabei dachte ich wenn ich sowieso in der Natur unterwegs bin, kann ich ja einige Fotos machen.
Nach einiger Zeit ging ich immer öfters in die Natur.
Während eines Spazierganges mit der Kamera sah ich auf einmal eine Reh Familie.
Jedoch wurde ich zuerst erspäht und sie flüchteten.
In diesen Moment hatte ich ein Ziel, einmal ein Wildreh zu fotografieren.

Neue Kamera jedoch ein wenig Pech:

Ich kaufte eine neue Kamera , die a6400, und ging mit den Ziel ein Reh zu fotografieren in die Natur.
Nach langer suche wurde ich fündig, jedoch war es sehr weit weg. Dafür hatte ich noch das falsche Objektiv.
Daher überlegte ich mir ein 200-600 von Sony zu kaufen.

Neues Objektiv und neue Chance:

Nach den Kauf ging ich jedes Wochenende in den Wald um wieder auf “jagt” zu gehen.
Diesmal hatte ich wieder eine Chance, jedoch tritt ich leider auf ein kleinen Ast der ein Geräusch machte.
Und wieder waren sie weg, enttäuscht ging ich zurück Richtung Eingang des Waldes. Auf halben Weg viel mir mein Kopf vom Stativ auf
den Boden, ich bückte mich um es auf zu heben. Beim aufblicken sah ich einen riesigen Hirsch nicht weit weg vor mir den Weg kreuzen.
Jedoch bis ich die Kamera wieder hatte war er schon Weg.
Weitere Wochen und Monate vergingen. Der Winter kam und die Tiere zogen weiter.
Ich selber machte auch eine Pause.

Neues Jahr neue Chance:

Der Frühling stand langsam im Hause und ich dachte ich probiere es nochmals.
Hatte erst vor kurzem die a7 IV gekauft für den Fall.
Heute am 17.03.2024 stand ich extra früh auf um in den Wald zugehen und womöglich eine Chance zu haben wieder einige zu sehen.
Ich bereitete alles vor und startete meine Tour.
Nach nur kurzer Zeit , sah ich weiter vor mir etwas.
Es war ein Reh und es sah mich nicht richtig.
Ich zückte meine Kamera und wollte endlich das Foto machen, jedoch hatte ich den falschen Autofokus eingestellt,
schnell schaltete ich auf den manuellen Fokus. Das Reh blieb noch stehen weil es mich nicht richtig sah.
Ich stellte den Fokus richtig ein und drückte ab.
Als es mir sah ging es in die Höhe, ich war einmal zufrieden jedoch hatte ich das große Glück das es nochmals stehen blieb.
Ich stellte nochmals alles richtig ein und drückte wieder ab. Es entstand dies Foto und als ich es zum ersten Mal sah, spürte ich so ein Glücksgefühl.
Das lange lange warten und ausharren, hatte endlich ein Ende.

Ein Ziel das ich bis jetzt als Fotograf hatte wurde erreicht. Auch wenn es für andere womöglich etwas normales ist,
ist es für mich wie ein Gewinn. Deshalb liebe ich dieses Hobby, jede Kleinigkeit kann einen erfreuen.

 

Weitere Bilder

 

 

Autor:in
Patrick Mitteregger
Informatiker aus Innichen
Ich wohne in Südtirol und liebe es zu fotografieren.
Habe das Hobby erst im letzten Jahr gestartet als Ausgleich neben Sport um von der Arbeit als Administrator abzuschalten
Ich wohne in Südtirol und liebe es zu fotografieren.
Habe das Hobby erst im letzten Jahr gestartet als Ausgleich neben Sport um von der Arbeit als Administrator abzuschalten

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