Tequilla Sunrise

Eine Story von Dominik Kristen
12.09.2023

In dieser Story

Weiteres Equipment: Nikon D3200, AF-S NIKKOR 18-105mm, Samsung Galaxy S23

Die Idee

Ich hatte erst seit ein paar Tagen meine Nikon D3200 und stand wirklich noch ganz am Anfang was die Fotografie angeht. Trotzdem wollte ich unbedingt den M-Modus ausprobieren und zwar im Sonnenuntergang, da mir solche Bilder wirklich sehr gefallen. Gerade wenn Personen als Silhouette darauf zu sehen sind. Also schnappte ich mir eines Tages meine Kamera und meine Frau.

Der Wasserberg

Bei uns gibt es einen Wasserberg, der gewisse Ähnlichkeit mit dem Teletubbie-Land hat und einen super Ausblick auf unsere Stadt bietet. Oben angekommen warteten wir auf den Sonnenuntergang und ich schoss ein paar Spaßfotos. Unter anderem das typische “Guck-mal-ich-halte-die-Sonne-in-der-Hand” Foto. Jedenfalls übte ich schon einmal den M-Modus zu bedienen und probierte verschiedene Einstellungen aus.

Der Sonnenuntergang

Dann war es soweit, die Sonne ging langsam unter und färbte sich von einem grellen gelben Licht zu einem warmen orangenen Ton, der den Himmel weit ausleuchtete. Ich begann mit meinen Fotos aber irgendwie passte gar nichts mehr. Entweder war alles zu dunkel oder alles zu hell. Meine Frau verwandelte sich leider nicht in die schwarze Silhouette die ich haben wollte. Die Sonne bewegte sich immer schneller. Es wurde gefühlt dunkler und aus dem orangen Licht gesellte sich nun ein tiefes Rot hinzu.
Ich begann zu fluchen und zu schwitzen. Meine Frau hatte auch schon keine Lust mehr als ich dann wohl endlich die gewünschte Einstellung gefunden hatte.
Auf dem Display sah das Bild fantastisch aus.
Es war wie ein Glas Tequilla Sunrise der vom gelben Farbton in das Orange bis hin zum roten übergeht.

Das Ergebnis

Zu Hause am PC war ich dann doch etwas enttäuscht. Das Motto “Vordergrund macht Bild gesund” ist bei solchen speziellen Aufnahmen leider nicht so gut denn im Vordergrund tauchten zwei Grashalme auf die als Schatten durch das Bild liefen.
Stümperhaft versuchte ich diese zu entfernen, da ich noch kein professionelles Bildbearbeitungsprogramm besaß.
Letztendlich habe ich aber beide Bilder im Großformat ausgedruckt und erkannte dann, dass sie beiden Grashalme doch nicht so schlimm waren als auf dem kleinen Foto am Computer.
Es ist eben Geschmackssache. Ich war trotzdem vollkommen zufrieden und das Bild hängt nun schon seit Jahren an der Wand.

Autor:in
Dominik Kristen
Elektroniker aus Stolberg
Hobbyfotograf, Hobbymusiker, Modellbauer.
Hobbyfotograf, Hobbymusiker, Modellbauer.

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