Alle guten Dinge sind drei – Milchstraße über’m Wolkenmeer

Eine Story von Stefan
20.03.2023

In dieser Story

Kurz bevor die Milchstraße wegen dem Mond nicht mehr zu sehen sein würde, haben wir uns entschieden, das gute Wetter – sternenklare Nacht war gemeldet – zu nutzen und diese zu fotografieren. Zudem zeichnete sich eine Invasiv Wetterlage ab, bei der sich der Nebel ziemlich weit ins Tal absenkt. Ziel war deshalb der Aufstieg auf einen Gipfel um über dem Nebel zu stehen und dort die Milchstraße zu fotografieren.

Erster Versuch

Um 2:00 Uhr klingelte der Wecker. Aufstehen, Anziehen, Frühstücken und Wettercheck. Nach längerem hin und her haben wir die Tour nicht angetreten, da der Nebel zu hoch war. Somit wieder umziehen und zurück ins Bett.

Zweiter Versuch

Nachdem die Wetterlage anhielt, haben wir uns entschieden in der Nacht darauf das Projekt “Milchstraße über dem Wolkenmeer” anzugehen. Nach einem kurzen Wettercheck sah es diesmal besser aus. Rucksack fertig gepackt, zum Ausgangspunkt gefahren und mit Skier aufgestiegen. Nach ungefähr 200 Höhenmeter Aufstieg waren wir komplett im Nebel und die Vorfreude auf das Bevorstehende stieg an. Als wir jedoch den Gipfel erreichten, waren wir noch immer im Nebel. Vereinzelt waren schon Sterne zu erkennen (die ganz Hellen), demnach fehlten uns ungefähr 50 Meter an Höhe um aus dem Nebel herauszuschauen. Nach kurzem warten stellen wir fest, dass sich die Lage nicht verbessern würde. Also in der “Suppe” abgefahren und als “Workout” abgehakt.

Dritter (letzter) Versuch

Entgegen dem Wetterbericht hielt die Wetterlage immer noch an. Kurzerhand haben wir uns entschieden es in der Nacht nochmals anzugehen. In dieser Nacht war die Milchstraße zwischen Monduntergang und Einsetzen der Dämmerung nur rund 20 Minuten gut zu sehen und somit erst einmal die letzte Möglichkeit. Schon beim Aufstieg bemerkten wir, dass der Nebel merklich tiefer als in der vorherigen Nacht war. Als wir oben ankamen war wir über dem Nebel, allerdings war auch der Himmel über uns leicht bedeckt. Immerhin bot der Nebel mit den durchscheinenden Lichtern aus dem Tal eine tolle Stimmung, wodurch die Tour diesmal nicht ganz umsonst war. Kurz vor Monduntergang verzogen sich die Wolken etwas und die Milchstraße lies sich doch noch teilweise einfangen.
Es entstand ein “hart” erarbeitetes und aufgrund der besonderen Wetterlage eher seltenes Bild.

 

Weitere Bilder

 

 

Autor:in
Stefan
Ich bin gerne in den Bergen unterwegs und habe dies seit einiger Zeit mit der Fotografie verbunden. Eine (aufwendige) Leidenschaft von mir ist die Milchstraßenfotografie.
Ich bin gerne in den Bergen unterwegs und habe dies seit einiger Zeit mit der Fotografie verbunden. Eine (aufwendige) Leidenschaft von mir ist die Milchstraßenfotografie.

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Kommentare (3)

25.03.2023, 20:12 Uhr
Mathias Steins
25.03.2023, 20:12 Uhr
Sehr cooles Bild, Stefan! Es ist gut, dass ihr doch noch raus seit. Das Bild ist sehr gut geworden.
20.03.2023, 21:38 Uhr
Stefan
Autor:in der Story
20.03.2023, 21:38 Uhr
Ups - stimmt.
20.03.2023, 10:25 Uhr
Peter Ebel
20.03.2023, 10:25 Uhr
Das Bild gefällt!
Nur, die Inversions-Wetterlage ist nicht invasiv ;-)
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