Nikon FE
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Klassiker mit Charakter und Alltagstauglichkeit
Die Nikon FE ist eine analoge Spiegelreflexkamera, die eindrucksvoll zeigt, wie langlebig und durchdacht Kameratechnik sein kann. Ende der 1970er Jahre auf den Markt gebracht, richtet sie sich bis heute sowohl an Einsteiger in die analoge Fotografie als auch an erfahrene Fotografen, die Wert auf ein bewusstes Arbeiten legen.
Was sofort auffällt, ist die gelungene Kombination aus mechanischer Bauweise und elektronischer Unterstützung. Im Gegensatz zu rein mechanischen Modellen bietet die Nikon FE eine Blendenautomatik, die im Alltag ein echter Vorteil ist. Gerade in spontanen Situationen sorgt der Automatikmodus für schnelle und zuverlässige Ergebnisse. Wer lieber die volle Kontrolle hat, kann selbstverständlich komplett manuell arbeiten.
Die Verschlusszeiten reichen von 8 Sekunden bis 1/1000 Sekunde. Auch wenn letzteres im digitalen Zeitalter unspektakulär klingt, deckt es in der Praxis die meisten fotografischen Situationen problemlos ab. Ergänzt wird das Ganze durch einen Bulb-Modus sowie eine mechanische Notzeit von 1/90 Sekunde – besonders praktisch, falls die Batterie einmal leer sein sollte.
Ein Highlight ist der Sucher: Die Belichtung wird über ein klassisches Nadelsystem angezeigt, das sowohl im manuellen als auch im automatischen Betrieb sehr intuitiv funktioniert. Die Anzeige ist klar strukturiert und erleichtert das Arbeiten enorm. Zusätzlich wird die eingestellte Blende direkt im Sucher eingeblendet – ein Detail, das man schnell zu schätzen lernt.
Auch die Verarbeitung überzeugt. Die Kamera ist robust gebaut, liegt gut in der Hand und vermittelt ein angenehmes, wertiges Gefühl. Die Bedienelemente sind logisch angeordnet und ermöglichen eine schnelle Eingewöhnung. Kleine Extras wie der Mehrfachbelichtungsschalter oder die Möglichkeit, die Mattscheibe zu wechseln, zeigen, wie vielseitig die Kamera ist.
Ein weiterer großer Vorteil ist das umfangreiche Objektivangebot. Dank des Nikon-F-Bajonetts steht eine riesige Auswahl an kompatiblen Objektiven zur Verfügung, darunter auch viele ältere Modelle. Das macht die Nikon FE besonders flexibel und interessant für unterschiedliche fotografische Stile.
Die Nikon FE ist ein zeitloser Klassiker, der auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Faszination verloren hat. Sie verbindet solide Technik mit praktischen Funktionen und bietet ein authentisches Fotografie-Erlebnis. Wer in die analoge Welt einsteigen oder eine zuverlässige Kamera mit Charakter nutzen möchte, trifft mit der Nikon FE eine ausgezeichnete Wahl.
Was sofort auffällt, ist die gelungene Kombination aus mechanischer Bauweise und elektronischer Unterstützung. Im Gegensatz zu rein mechanischen Modellen bietet die Nikon FE eine Blendenautomatik, die im Alltag ein echter Vorteil ist. Gerade in spontanen Situationen sorgt der Automatikmodus für schnelle und zuverlässige Ergebnisse. Wer lieber die volle Kontrolle hat, kann selbstverständlich komplett manuell arbeiten.
Die Verschlusszeiten reichen von 8 Sekunden bis 1/1000 Sekunde. Auch wenn letzteres im digitalen Zeitalter unspektakulär klingt, deckt es in der Praxis die meisten fotografischen Situationen problemlos ab. Ergänzt wird das Ganze durch einen Bulb-Modus sowie eine mechanische Notzeit von 1/90 Sekunde – besonders praktisch, falls die Batterie einmal leer sein sollte.
Ein Highlight ist der Sucher: Die Belichtung wird über ein klassisches Nadelsystem angezeigt, das sowohl im manuellen als auch im automatischen Betrieb sehr intuitiv funktioniert. Die Anzeige ist klar strukturiert und erleichtert das Arbeiten enorm. Zusätzlich wird die eingestellte Blende direkt im Sucher eingeblendet – ein Detail, das man schnell zu schätzen lernt.
Auch die Verarbeitung überzeugt. Die Kamera ist robust gebaut, liegt gut in der Hand und vermittelt ein angenehmes, wertiges Gefühl. Die Bedienelemente sind logisch angeordnet und ermöglichen eine schnelle Eingewöhnung. Kleine Extras wie der Mehrfachbelichtungsschalter oder die Möglichkeit, die Mattscheibe zu wechseln, zeigen, wie vielseitig die Kamera ist.
Ein weiterer großer Vorteil ist das umfangreiche Objektivangebot. Dank des Nikon-F-Bajonetts steht eine riesige Auswahl an kompatiblen Objektiven zur Verfügung, darunter auch viele ältere Modelle. Das macht die Nikon FE besonders flexibel und interessant für unterschiedliche fotografische Stile.
Die Nikon FE ist ein zeitloser Klassiker, der auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Faszination verloren hat. Sie verbindet solide Technik mit praktischen Funktionen und bietet ein authentisches Fotografie-Erlebnis. Wer in die analoge Welt einsteigen oder eine zuverlässige Kamera mit Charakter nutzen möchte, trifft mit der Nikon FE eine ausgezeichnete Wahl.
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Bildqualität
Wenn man über die Bildqualität der Nikon FE spricht, muss man sich von einem typischen „Kamera = Bildqualität“-Denken aus der Digitalwelt lösen. Denn bei einer analogen Kamera entsteht die Bildqualität aus dem Zusammenspiel von Film, Objektiv und Fotograf – und genau hier zeigt die Nikon FE ihre Stärke. Was den eigentlichen „Look“ betrifft, hängt dieser stark vom verwendeten Film ab. Mit feinkörnigen Filmen entstehen gestochen scharfe, detailreiche Bilder mit hoher Auflösung. Gleichzeitig ermöglicht die analoge Fotografie eine sehr natürliche Farbwiedergabe und weiche Tonwertverläufe, die viele als angenehmer empfinden als digitale Bilder. Besonders bei Landschaftsaufnahmen oder Porträts zeigt sich dieser typische analoge Charakter mit einer gewissen Tiefe und Wärme.
Auch im Schwarzweißbereich überzeugt die Nikon FE. In Kombination mit passenden Filmen entstehen kontrastreiche, ausdrucksstarke Bilder mit feiner Körnung und viel Dynamik. Gerade hier spielt die Kamera ihre Stärke im manuellen Arbeiten aus, da sich Belichtung sehr gezielt steuern lässt.
Die Nikon FE liefert keine „perfekte“ Bildqualität im digitalen Sinne – sondern eine charakterstarke. Wer sich auf den analogen Prozess einlässt, wird mit Bildern belohnt, die durch Natürlichkeit, Tiefe und einen unverwechselbaren Look überzeugen. Sie ist damit weniger eine Kamera für Pixelperfektionisten, sondern für Fotografen, die bewusst gestalten und den analogen Stil schätzen.
Auch im Schwarzweißbereich überzeugt die Nikon FE. In Kombination mit passenden Filmen entstehen kontrastreiche, ausdrucksstarke Bilder mit feiner Körnung und viel Dynamik. Gerade hier spielt die Kamera ihre Stärke im manuellen Arbeiten aus, da sich Belichtung sehr gezielt steuern lässt.
Die Nikon FE liefert keine „perfekte“ Bildqualität im digitalen Sinne – sondern eine charakterstarke. Wer sich auf den analogen Prozess einlässt, wird mit Bildern belohnt, die durch Natürlichkeit, Tiefe und einen unverwechselbaren Look überzeugen. Sie ist damit weniger eine Kamera für Pixelperfektionisten, sondern für Fotografen, die bewusst gestalten und den analogen Stil schätzen.
Ergonomie
Die Ergonomie der Nikon FE ist ein Paradebeispiel dafür, wie durchdacht Kameras bereits vor Jahrzehnten konstruiert wurden. Trotz ihres Alters wirkt sie im Handling keineswegs überholt – im Gegenteil: Viele moderne Kameras könnten sich hier noch etwas abschauen.
Die Nikon FE überzeugt mit einer klaren, funktionalen Ergonomie, die auf das Wesentliche reduziert ist. Sie bietet ein direktes, mechanisches Bediengefühl und eine intuitive Handhabung, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fotografen entgegenkommt. Wer bewusst fotografieren möchte und Wert auf ein haptisches Erlebnis legt, wird sich mit der Nikon FE schnell wohlfühlen.
Die Nikon FE überzeugt mit einer klaren, funktionalen Ergonomie, die auf das Wesentliche reduziert ist. Sie bietet ein direktes, mechanisches Bediengefühl und eine intuitive Handhabung, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fotografen entgegenkommt. Wer bewusst fotografieren möchte und Wert auf ein haptisches Erlebnis legt, wird sich mit der Nikon FE schnell wohlfühlen.
Display & Sucher
Der Sucher trägt ebenfalls stark zur guten Ergonomie bei. Die Belichtungsanzeige über das Nadelsystem ist klar und schnell erfassbar, ohne vom Motiv abzulenken. Die Kombination aus schwarzer und grüner Nadel (im Automatikmodus) ist intuitiv verständlich und erleichtert die Bedienung erheblich.
Preis / Leistung
Die Nikon FE gehört zu den analogen Kameras, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis auch heute noch erstaunlich gut ist – allerdings mit einer klaren Tendenz nach oben. Auf dem Gebrauchtmarkt bewegen sich die Preise aktuell meist zwischen etwa 100 € und 250 €, je nach Zustand, Händler und Zubehör. Geprüfte Modelle vom Händler oder Sets mit Objektiv deutlich teurer ausfallen können.
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Eine tolle 35mm SLR-Kamera – gefühlt für die Ewegkeit gebaut
Ich habe die Nikon FE jetzt ein Jahr lang genutzt und ich habe sie lieben gelernt. Nachdem ich anfänglich die Lichtdichtungen erneuern musste, was wirklich kein Hexenwerk ist, hat sie solide abgeliefert.
Produziert wurde die Kamera von 1978 bis 1983 und man kann noch heute, im Jahre 2024, problemlos mit ihr fotografieren. Wahnsinn was Nikon damals abgeliefert hat. Als kürzeste Verschlusszeit hat die Nikon eine 1/1000s, ja für heutige digitale Fotografen hört sich das sicherlich wie ein Witz an. Damals galt dies jedoch als Standard und wenn man in Richtung analoge M-Kameras von Leica schaut, ist das tatsächlich auch heute noch nicht anders. Für die meisten Situationen, gerade in der Landschaftsfotografie, kann das auch tatsächlich vollkommen ausreichend sein. Ansonsten muss man bei Offenblende gegebenenfalls auf einen ND-Filter zurückgreifen oder eben abblenden.
Die längste Belichtungszeit beträgt 8 Sekunden, zudem verfügt die Kamera über eine manuelle 1/90 Sekunden, einem Bulb-Modus und einer Blitzsychronzeit von 1/125 Sekunde. Die manuelle Belichtungszeit ist nur dann wichtig, wenn die Batterien einmal versagen. Wo ich gerade beim Thema Batterien bin. Glücklicherweise sind diese auch heute noch sehr gut erhältlich, denn sie benötigt 2x LR44 / SR44 Knopfzellen. Zur damaligen Zeit gab es von Nikon als Pendant die rein manuelle Nikon FM. Im Gegensatz zur Nikon FM hat die Nikon FE zum Beispiel einen elektronischen Verschluss und die Anzeige für die Belichtungsmessung ist anders gestaltet. Im Sucher hat man auf der linken Seite eine Skala, die einem ganz vorzüglich die aktuelle Belichtungszeit anzeigt.
Wenn man die Belichtungszeit manuell einstellt, dann muss mass man die zwei Nadeln deckungsgleich bringen. Sollte man sich aber im Auto-Modus befinden wird einem dies durch eine grünen Nadel im Sucher signalisiert, während die schwarze Nadel Angaben zur aktuellen Belichtungszeit macht.
>> Ja, ihr habt richtig gehört. <<
Die Gute hat einen Automatikmodus, gerade wenn es mal schnell gehen muss stellt dieser einen echten Mehrwert da.
Weiterhin verfügt die Kamera über einen kleinen Mehrfachbelichtungsschalter. Dieser befindet sich direkt am Filmtransporthebel.
Von vorne betracht, wirkt die Kamera sehr aufgeräumt. Mit der rechten Hand kann man den Kontrollhebel für die Tiefenschärfe betätigen. Ebenso befindet sich direkt daneben der Selbstauslöser. Auf gegenüberliegender Seite befindet sich dann nur noch die Objektiv-Entriegelung und der Blitzkontakt. Etwas muss aber wirklich noch erwähnt werden. Mittig unter dem Nikon-Schriftzug befindet sich das Fenster für die Direktablesung der eingestellten Blende, der Belichtungsmesser-Kupplungshebel und der Entsperrknopf für eben diesen besagten Hebel.
Auf der Unterseite hat man dann unter Anderem die Rückspulentriegelung, das Batteriefach, ein Anschluss für das Stativgewinde und die Steuerkontakt für den Motorantrieb. Damit habe ich allerdings keine Erfahrungen gemacht und möchte somit auch nicht weiter darauf eingehen.
Die Oberseite ist sicherlich der Herzstück aller Äußerlichkeiten. Ich fange einmal auf der linken Seite an. Dort haben erst einmal den Index für die Filmempfindlichkeit, diese reicht von ASA 12 bis 3200 und kann durch Betätigen des Entriegelungsknopfes verändert werden. Ebenfalls befindet sich dort der Entsicherungsknopf um die Rückwand zu öffnen, indem man die die Filmrückspulkurbel nach oben zieht. Weiterhin befindet sich dort der Einstellring für die Belichtungskorrektur, dieser wird einfach leicht nach oben gezogen, wenn man Veränderungen vornehmen möchte.
Auf der rechten Seite haben wir dann das Verschlusszeitenwahlrad, den Auslöseknopf, ein Bildzählwerk und der schon erwähnte Filmtransporthebel mit Mehrfachbelichtungsschalter. Der Zubehörschuh ist nicht TTL-fähig und wird es auch nicht mehr werden ;).
Vorhin habe ich ja schon etwas zum Sucher geschrieben. Fortführend ist noch zu erwähnen, dass er eine Bildfeldabdeckung von 93% hat. Weiter wird im oberen Bereich die aktuelle Blendezahl eingeblendet. Dies wird durch das Fenster unterhalb des Nikon-Schriftzuges ermöglicht.
Komme ich nun noch zur Rückseite der Kamera. Auch hier wird ANALOG noch groß geschrieben. Oben links befindet sich der Batterieprüfer mit zugehöriger Prüflampe. Mittig befindet sich das Sucherokular mit Blitzbereitschaftslampe und darunter gelegen ein Einschub um ein Stück der Filmverpackung zu befestigen. Somit vergisst man auch nicht, welchen Film man geladen hat.
Ja die Nikon FE ist schon ein echtes Schmuckstück womit das Fotografieren wirklich Spaß macht. Objektive gibt es wirklich mehr als genug. Auch hat man die Möglichkeit alte nonAI-Objektive zu verwenden, dies wurde der zweiten Generation genommen. Aber ehrlicherweise sind diese Objektive auch recht kostenintensiv und spielten in meinen Planungen keine Rolle. Aber ich bin ja auch nicht der Standard. Noch zu erwähnen ist die Tatsache, dass man die Mattscheiben wechseln kann. Diese sind auf diversen Plattformen auch noch recht gut erhältlich. Aber auch das spielte für mich auch keine Rolle, ist aber durchaus erwähnenswert.
Alles in allem ein tolles Stück Technik welches gerade jetzt, wo die analoge Fotografie eine gefühlte „Renaissance" erlebt, wieder deutlich gefragter ist. Das spiegelt sich auch in den Gebrauchtmarktpreisen einzelner Stücke wieder.
Die besten Grüße
Christian
Produziert wurde die Kamera von 1978 bis 1983 und man kann noch heute, im Jahre 2024, problemlos mit ihr fotografieren. Wahnsinn was Nikon damals abgeliefert hat. Als kürzeste Verschlusszeit hat die Nikon eine 1/1000s, ja für heutige digitale Fotografen hört sich das sicherlich wie ein Witz an. Damals galt dies jedoch als Standard und wenn man in Richtung analoge M-Kameras von Leica schaut, ist das tatsächlich auch heute noch nicht anders. Für die meisten Situationen, gerade in der Landschaftsfotografie, kann das auch tatsächlich vollkommen ausreichend sein. Ansonsten muss man bei Offenblende gegebenenfalls auf einen ND-Filter zurückgreifen oder eben abblenden.
Die längste Belichtungszeit beträgt 8 Sekunden, zudem verfügt die Kamera über eine manuelle 1/90 Sekunden, einem Bulb-Modus und einer Blitzsychronzeit von 1/125 Sekunde. Die manuelle Belichtungszeit ist nur dann wichtig, wenn die Batterien einmal versagen. Wo ich gerade beim Thema Batterien bin. Glücklicherweise sind diese auch heute noch sehr gut erhältlich, denn sie benötigt 2x LR44 / SR44 Knopfzellen. Zur damaligen Zeit gab es von Nikon als Pendant die rein manuelle Nikon FM. Im Gegensatz zur Nikon FM hat die Nikon FE zum Beispiel einen elektronischen Verschluss und die Anzeige für die Belichtungsmessung ist anders gestaltet. Im Sucher hat man auf der linken Seite eine Skala, die einem ganz vorzüglich die aktuelle Belichtungszeit anzeigt.
Wenn man die Belichtungszeit manuell einstellt, dann muss mass man die zwei Nadeln deckungsgleich bringen. Sollte man sich aber im Auto-Modus befinden wird einem dies durch eine grünen Nadel im Sucher signalisiert, während die schwarze Nadel Angaben zur aktuellen Belichtungszeit macht.
>> Ja, ihr habt richtig gehört. <<
Die Gute hat einen Automatikmodus, gerade wenn es mal schnell gehen muss stellt dieser einen echten Mehrwert da.
Weiterhin verfügt die Kamera über einen kleinen Mehrfachbelichtungsschalter. Dieser befindet sich direkt am Filmtransporthebel.
Von vorne betracht, wirkt die Kamera sehr aufgeräumt. Mit der rechten Hand kann man den Kontrollhebel für die Tiefenschärfe betätigen. Ebenso befindet sich direkt daneben der Selbstauslöser. Auf gegenüberliegender Seite befindet sich dann nur noch die Objektiv-Entriegelung und der Blitzkontakt. Etwas muss aber wirklich noch erwähnt werden. Mittig unter dem Nikon-Schriftzug befindet sich das Fenster für die Direktablesung der eingestellten Blende, der Belichtungsmesser-Kupplungshebel und der Entsperrknopf für eben diesen besagten Hebel.
Auf der Unterseite hat man dann unter Anderem die Rückspulentriegelung, das Batteriefach, ein Anschluss für das Stativgewinde und die Steuerkontakt für den Motorantrieb. Damit habe ich allerdings keine Erfahrungen gemacht und möchte somit auch nicht weiter darauf eingehen.
Die Oberseite ist sicherlich der Herzstück aller Äußerlichkeiten. Ich fange einmal auf der linken Seite an. Dort haben erst einmal den Index für die Filmempfindlichkeit, diese reicht von ASA 12 bis 3200 und kann durch Betätigen des Entriegelungsknopfes verändert werden. Ebenfalls befindet sich dort der Entsicherungsknopf um die Rückwand zu öffnen, indem man die die Filmrückspulkurbel nach oben zieht. Weiterhin befindet sich dort der Einstellring für die Belichtungskorrektur, dieser wird einfach leicht nach oben gezogen, wenn man Veränderungen vornehmen möchte.
Auf der rechten Seite haben wir dann das Verschlusszeitenwahlrad, den Auslöseknopf, ein Bildzählwerk und der schon erwähnte Filmtransporthebel mit Mehrfachbelichtungsschalter. Der Zubehörschuh ist nicht TTL-fähig und wird es auch nicht mehr werden ;).
Vorhin habe ich ja schon etwas zum Sucher geschrieben. Fortführend ist noch zu erwähnen, dass er eine Bildfeldabdeckung von 93% hat. Weiter wird im oberen Bereich die aktuelle Blendezahl eingeblendet. Dies wird durch das Fenster unterhalb des Nikon-Schriftzuges ermöglicht.
Komme ich nun noch zur Rückseite der Kamera. Auch hier wird ANALOG noch groß geschrieben. Oben links befindet sich der Batterieprüfer mit zugehöriger Prüflampe. Mittig befindet sich das Sucherokular mit Blitzbereitschaftslampe und darunter gelegen ein Einschub um ein Stück der Filmverpackung zu befestigen. Somit vergisst man auch nicht, welchen Film man geladen hat.
Ja die Nikon FE ist schon ein echtes Schmuckstück womit das Fotografieren wirklich Spaß macht. Objektive gibt es wirklich mehr als genug. Auch hat man die Möglichkeit alte nonAI-Objektive zu verwenden, dies wurde der zweiten Generation genommen. Aber ehrlicherweise sind diese Objektive auch recht kostenintensiv und spielten in meinen Planungen keine Rolle. Aber ich bin ja auch nicht der Standard. Noch zu erwähnen ist die Tatsache, dass man die Mattscheiben wechseln kann. Diese sind auf diversen Plattformen auch noch recht gut erhältlich. Aber auch das spielte für mich auch keine Rolle, ist aber durchaus erwähnenswert.
Alles in allem ein tolles Stück Technik welches gerade jetzt, wo die analoge Fotografie eine gefühlte „Renaissance" erlebt, wieder deutlich gefragter ist. Das spiegelt sich auch in den Gebrauchtmarktpreisen einzelner Stücke wieder.
Die besten Grüße
Christian
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Ergonomie
Mit großen Objektiven kann sie schon deutlich unhandlich werden.
Preis / Leistung
Aufgrund der zunehmenden Begeisterung für die analoge Fotografie, kann man schon etwas Geld ausgeben. Zwischen 100 bis 200 Euro sollte man schon einplanen, gerade wenn man sie mit einem Objektiv haben möchte.
TwoEyesMindfulness würde das Gerät weiterempfehlen
Noch kein Youtube-Review oder Präsentationsvideo des Herstellers hinterlegt
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+ ein weiteres BildKlassiker mit Charakter und AlltagstauglichkeitDie Nikon FE ist eine analoge Spiegelreflexkamera, die eindrucksvoll zeigt, wie langlebig und durchdacht Kameratechnik sein kann. Ende der 1970er Jahre auf den Markt gebracht, richtet sie sich bis heute sowohl an Einsteiger in die analoge Fotografie als auch an erfahrene Fotografen, die Wert auf ein bewusstes Arbeiten legen.
Was sofort auffällt, ist die gelungene Kombination aus mechanischer Bauweise und elektronischer Unterstützung. Im Gegensatz zu rein mechanischen Modellen bietet die Nikon FE eine Blendenautomatik, die im Alltag ein echter Vorteil ist. Gerade in spontanen Situationen sorgt der Automatikmodus für schnelle und zuverlässige Ergebnisse. Wer lieber die volle Kontrolle hat, kann selbstverständlich komplett manuell arbeiten.
Die Verschlusszeiten reichen von 8 Sekunden bis 1/1000 Sekunde. Auch wenn letzteres im digitalen Zeitalter unspektakulär klingt, deckt es in der Praxis die meisten fotografischen Situationen problemlos ab. Ergänzt wird das Ganze durch einen Bulb-Modus sowie eine mechanische Notzeit von 1/90 Sekunde – besonders praktisch, falls die Batterie einmal leer sein sollte.
Ein Highlight ist der Sucher: Die Belichtung wird über ein klassisches Nadelsystem angezeigt, das sowohl im manuellen als auch im automatischen Betrieb sehr intuitiv funktioniert. Die Anzeige ist klar strukturiert und erleichtert das Arbeiten enorm. Zusätzlich wird die eingestellte Blende direkt im Sucher eingeblendet – ein Detail, das man schnell zu schätzen lernt.
Auch die Verarbeitung überzeugt. Die Kamera ist robust gebaut, liegt gut in der Hand und vermittelt ein angenehmes, wertiges Gefühl. Die Bedienelemente sind logisch angeordnet und ermöglichen eine schnelle Eingewöhnung. Kleine Extras wie der Mehrfachbelichtungsschalter oder die Möglichkeit, die Mattscheibe zu wechseln, zeigen, wie vielseitig die Kamera ist.
Ein weiterer großer Vorteil ist das umfangreiche Objektivangebot. Dank des Nikon-F-Bajonetts steht eine riesige Auswahl an kompatiblen Objektiven zur Verfügung, darunter auch viele ältere Modelle. Das macht die Nikon FE besonders flexibel und interessant für unterschiedliche fotografische Stile.
Die Nikon FE ist ein zeitloser Klassiker, der auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Faszination verloren hat. Sie verbindet solide Technik mit praktischen Funktionen und bietet ein authentisches Fotografie-Erlebnis. Wer in die analoge Welt einsteigen oder eine zuverlässige Kamera mit Charakter nutzen möchte, trifft mit der Nikon FE eine ausgezeichnete Wahl.Review lesen


+ ein weiteres BildBildqualitätWenn man über die Bildqualität der Nikon FE spricht, muss man sich von einem typischen „Kamera = Bildqualität“-Denken aus der Digitalwelt lösen. Denn bei einer analogen Kamera entsteht die Bildqualität aus dem Zusammenspiel von Film, Objektiv und Fotograf – und genau hier zeigt die Nikon FE ihre Stärke. Was den eigentlichen „Look“ betrifft, hängt dieser stark vom verwendeten Film ab. Mit feinkörnigen Filmen entstehen gestochen scharfe, detailreiche Bilder mit hoher Auflösung. Gleichzeitig ermöglicht die analoge Fotografie eine sehr natürliche Farbwiedergabe und weiche Tonwertverläufe, die viele als angenehmer empfinden als digitale Bilder. Besonders bei Landschaftsaufnahmen oder Porträts zeigt sich dieser typische analoge Charakter mit einer gewissen Tiefe und Wärme.
Auch im Schwarzweißbereich überzeugt die Nikon FE. In Kombination mit passenden Filmen entstehen kontrastreiche, ausdrucksstarke Bilder mit feiner Körnung und viel Dynamik. Gerade hier spielt die Kamera ihre Stärke im manuellen Arbeiten aus, da sich Belichtung sehr gezielt steuern lässt.
Die Nikon FE liefert keine „perfekte“ Bildqualität im digitalen Sinne – sondern eine charakterstarke. Wer sich auf den analogen Prozess einlässt, wird mit Bildern belohnt, die durch Natürlichkeit, Tiefe und einen unverwechselbaren Look überzeugen. Sie ist damit weniger eine Kamera für Pixelperfektionisten, sondern für Fotografen, die bewusst gestalten und den analogen Stil schätzen.ErgonomieDie Ergonomie der Nikon FE ist ein Paradebeispiel dafür, wie durchdacht Kameras bereits vor Jahrzehnten konstruiert wurden. Trotz ihres Alters wirkt sie im Handling keineswegs überholt – im Gegenteil: Viele moderne Kameras könnten sich hier noch etwas abschauen.
Die Nikon FE überzeugt mit einer klaren, funktionalen Ergonomie, die auf das Wesentliche reduziert ist. Sie bietet ein direktes, mechanisches Bediengefühl und eine intuitive Handhabung, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fotografen entgegenkommt. Wer bewusst fotografieren möchte und Wert auf ein haptisches Erlebnis legt, wird sich mit der Nikon FE schnell wohlfühlen.Display & SucherDer Sucher trägt ebenfalls stark zur guten Ergonomie bei. Die Belichtungsanzeige über das Nadelsystem ist klar und schnell erfassbar, ohne vom Motiv abzulenken. Die Kombination aus schwarzer und grüner Nadel (im Automatikmodus) ist intuitiv verständlich und erleichtert die Bedienung erheblich.Preis / LeistungDie Nikon FE gehört zu den analogen Kameras, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis auch heute noch erstaunlich gut ist – allerdings mit einer klaren Tendenz nach oben. Auf dem Gebrauchtmarkt bewegen sich die Preise aktuell meist zwischen etwa 100 € und 250 €, je nach Zustand, Händler und Zubehör. Geprüfte Modelle vom Händler oder Sets mit Objektiv deutlich teurer ausfallen können.JoeRei würde das Gerät weiterempfehlen




+ 3 weitere BilderEine tolle 35mm SLR-Kamera – gefühlt für die Ewegkeit gebautIch habe die Nikon FE jetzt ein Jahr lang genutzt und ich habe sie lieben gelernt. Nachdem ich anfänglich die Lichtdichtungen erneuern musste, was wirklich kein Hexenwerk ist, hat sie solide abgeliefert.
Produziert wurde die Kamera von 1978 bis 1983 und man kann noch heute, im Jahre 2024, problemlos mit ihr fotografieren. Wahnsinn was Nikon damals abgeliefert hat. Als kürzeste Verschlusszeit hat die Nikon eine 1/1000s, ja für heutige digitale Fotografen hört sich das sicherlich wie ein Witz an. Damals galt dies jedoch als Standard und wenn man in Richtung analoge M-Kameras von Leica schaut, ist das tatsächlich auch heute noch nicht anders. Für die meisten Situationen, gerade in der Landschaftsfotografie, kann das auch tatsächlich vollkommen ausreichend sein. Ansonsten muss man bei Offenblende gegebenenfalls auf einen ND-Filter zurückgreifen oder eben abblenden.
Die längste Belichtungszeit beträgt 8 Sekunden, zudem verfügt die Kamera über eine manuelle 1/90 Sekunden, einem Bulb-Modus und einer Blitzsychronzeit von 1/125 Sekunde. Die manuelle Belichtungszeit ist nur dann wichtig, wenn die Batterien einmal versagen. Wo ich gerade beim Thema Batterien bin. Glücklicherweise sind diese auch heute noch sehr gut erhältlich, denn sie benötigt 2x LR44 / SR44 Knopfzellen. Zur damaligen Zeit gab es von Nikon als Pendant die rein manuelle Nikon FM. Im Gegensatz zur Nikon FM hat die Nikon FE zum Beispiel einen elektronischen Verschluss und die Anzeige für die Belichtungsmessung ist anders gestaltet. Im Sucher hat man auf der linken Seite eine Skala, die einem ganz vorzüglich die aktuelle Belichtungszeit anzeigt.
Wenn man die Belichtungszeit manuell einstellt, dann muss mass man die zwei Nadeln deckungsgleich bringen. Sollte man sich aber im Auto-Modus befinden wird einem dies durch eine grünen Nadel im Sucher signalisiert, während die schwarze Nadel Angaben zur aktuellen Belichtungszeit macht.
>> Ja, ihr habt richtig gehört. <<
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Weiterhin verfügt die Kamera über einen kleinen Mehrfachbelichtungsschalter. Dieser befindet sich direkt am Filmtransporthebel.
Von vorne betracht, wirkt die Kamera sehr aufgeräumt. Mit der rechten Hand kann man den Kontrollhebel für die Tiefenschärfe betätigen. Ebenso befindet sich direkt daneben der Selbstauslöser. Auf gegenüberliegender Seite befindet sich dann nur noch die Objektiv-Entriegelung und der Blitzkontakt. Etwas muss aber wirklich noch erwähnt werden. Mittig unter dem Nikon-Schriftzug befindet sich das Fenster für die Direktablesung der eingestellten Blende, der Belichtungsmesser-Kupplungshebel und der Entsperrknopf für eben diesen besagten Hebel.
Auf der Unterseite hat man dann unter Anderem die Rückspulentriegelung, das Batteriefach, ein Anschluss für das Stativgewinde und die Steuerkontakt für den Motorantrieb. Damit habe ich allerdings keine Erfahrungen gemacht und möchte somit auch nicht weiter darauf eingehen.
Die Oberseite ist sicherlich der Herzstück aller Äußerlichkeiten. Ich fange einmal auf der linken Seite an. Dort haben erst einmal den Index für die Filmempfindlichkeit, diese reicht von ASA 12 bis 3200 und kann durch Betätigen des Entriegelungsknopfes verändert werden. Ebenfalls befindet sich dort der Entsicherungsknopf um die Rückwand zu öffnen, indem man die die Filmrückspulkurbel nach oben zieht. Weiterhin befindet sich dort der Einstellring für die Belichtungskorrektur, dieser wird einfach leicht nach oben gezogen, wenn man Veränderungen vornehmen möchte.
Auf der rechten Seite haben wir dann das Verschlusszeitenwahlrad, den Auslöseknopf, ein Bildzählwerk und der schon erwähnte Filmtransporthebel mit Mehrfachbelichtungsschalter. Der Zubehörschuh ist nicht TTL-fähig und wird es auch nicht mehr werden ;).
Vorhin habe ich ja schon etwas zum Sucher geschrieben. Fortführend ist noch zu erwähnen, dass er eine Bildfeldabdeckung von 93% hat. Weiter wird im oberen Bereich die aktuelle Blendezahl eingeblendet. Dies wird durch das Fenster unterhalb des Nikon-Schriftzuges ermöglicht.
Komme ich nun noch zur Rückseite der Kamera. Auch hier wird ANALOG noch groß geschrieben. Oben links befindet sich der Batterieprüfer mit zugehöriger Prüflampe. Mittig befindet sich das Sucherokular mit Blitzbereitschaftslampe und darunter gelegen ein Einschub um ein Stück der Filmverpackung zu befestigen. Somit vergisst man auch nicht, welchen Film man geladen hat.
Ja die Nikon FE ist schon ein echtes Schmuckstück womit das Fotografieren wirklich Spaß macht. Objektive gibt es wirklich mehr als genug. Auch hat man die Möglichkeit alte nonAI-Objektive zu verwenden, dies wurde der zweiten Generation genommen. Aber ehrlicherweise sind diese Objektive auch recht kostenintensiv und spielten in meinen Planungen keine Rolle. Aber ich bin ja auch nicht der Standard. Noch zu erwähnen ist die Tatsache, dass man die Mattscheiben wechseln kann. Diese sind auf diversen Plattformen auch noch recht gut erhältlich. Aber auch das spielte für mich auch keine Rolle, ist aber durchaus erwähnenswert.
Alles in allem ein tolles Stück Technik welches gerade jetzt, wo die analoge Fotografie eine gefühlte „Renaissance" erlebt, wieder deutlich gefragter ist. Das spiegelt sich auch in den Gebrauchtmarktpreisen einzelner Stücke wieder.
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