Lightroom im Powermodus – XPPen Pilot Pro

Du kannst dir die Tastaturkürzel in Adobe Lightroom oder Final Cut Pro nicht merken? Dann habe ich hier evtl. eine Lösung! Werbung. Der Beitrag ist im Rahmen einer bezahlten Kooperation entstanden.

Ich habe mir den Pilot Pro Controller von XPPen angeschaut – ein kompaktes Bedienelement, das den Workflow bei der Foto- und Videobearbeitung extrem beschleunigen soll. Hier sind meine Erfahrungen mit Adobe Lightroom und Final Cut Pro X.

Das Prinzip: Die linke Hand übernimmt das Steuer

Eigentlich ist der Grundgedanke ganz simpel: Die rechte Hand bleibt fest auf der Maus oder dem Grafiktablett. Die linke Hand liegt entspannt auf dem Controller. Statt sich Fingerkrämpfe bei Kürzeln wie Cmd + Option + + zu holen, steuerst du wichtige Funktionen intuitiv über haptische Bedienelemente:

  • 3 Drehräder: Perfekt zum Zoomen, durch die Bilder scannen oder Drehen von Hochformat-Aufnahmen.
  • 1 Joystick: Ideal zum Navigieren oder schnellen Werten.
  • 13 frei belegbare Tasten: Für deine meistgenutzten Shortcuts und Modul-Wechsel.

Das Beste daran: Drückst du kurz die Taste in der Mitte, blendet die Software auf dem Monitor eine schnelle Übersicht ein, welche Funktion auf welcher Taste liegt. Kein Suchen nach Zetteln mehr!

Mein Setup in Adobe Lightroom Classic

Beim Sichten und Sortieren von Fotostrecken spart der Controller bei mir die meiste Zeit:

  1. Bilder sichten: Mit dem kleinen Drehrad scrolle ich blitzschnell durch die Fotosequenz.
  2. Schärfe prüfen: Mit dem großen Hauptrad zoome ich direkt in die 100%-Ansicht.
  3. Fotos drehen: Das zweite große Rad nutze ich, um Hochkant-Bilder sofort richtig auszurichten.
  4. Bewertungen vergeben: Über den Joystick vergebe ich mit einfachen Daumen-Bewegungen Sterne (1, 3 oder 5 Sterne).
  5. Modul-Wechsel: Ein Knopfdruck schaltet direkt zwischen der Bibliotheks- und der Entwickeln-Ansicht um.

Workflow in Final Cut Pro (Videoschnitt)

Im Videoschnitt zeigt der Controller sogar noch stärkere Vorteile. Sobald ich von Lightroom zu Final Cut Pro wechsle, erkennt die Treiber-Software das automatisch und schaltet die Tastenbelegung um:

  • Timeline-Navigation: Mit dem kleinen Rad wandere ich Bild für Bild (Frame by Frame) durch die Timeline, um exakt vor dem nächsten Satz oder Atemzug zu schneiden.
  • Zoom in die Timeline: Über das Drehrad zoome ich stufenlos in die Spur hinein oder heraus.
  • Freeze-Frames: Die Erstellung von Standbildern aus einer Videosequenz habe ich mir auf die oberste Taste gelegt – eine Funktion, deren Tastaturkürzel ich sonst im Menü suchen müsste.
  • Farbkorrektur: Ein Knopfdruck öffnet direkt das Farbanpassungs-Menü.

Das Video zum Testbericht

Im Video zeige ich dir Schritt für Schritt, wie einfach die Konfiguration in der Treiber-Software funktioniert und wie sich der XPPen Pilot Pro im echten Arbeitsalltag schlägt.

Fazit & Praxistipp

Lohnt sich die Anschaffung?

Wenn du nur gelegentlich drei Bilder im Jahr bearbeitest, brauchst du das Gerät sicherlich nicht. Wenn du aber regelmäßig viele Fotos durchschaust oder Videos schneidest, lernst du den haptischen Workflow sehr schnell zu schätzen. Es fühlt sich nach kurzer Eingewöhnung viel flüssiger an, als ständig nach Tasten auf der Tastatur zu greifen.

Mein Tipp: Schau dir vor dem Kauf einfach mal die 10–15 Shortcuts an, die du in deiner Hauptsoftware am häufigsten verwendest. Wenn du merkst, dass du ständig am Suchen bist, ist ein solcher Hardware-Controller eine echte Erleichterung.

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Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Dieser Artikel ist teil einer bezahlten Kooperation. XPPen hat aber keinen Einfluß auf den Inhalt.

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Stephan Wiesner
23.07.2026

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