Zwischen Fjord und Freiheit
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Inspiriert von Stephan Zielefoto Magazin „Norwegen” machten wir uns auf, zwei Wochen lang mit dem Camper durch Südnorwegen zu reisen. Dabei besuchten wir auch einige Locations, die uns das Magazin ans Herz gelegt hatte – und wurden nicht enttäuscht.
Kajaktour im Geirangerfjord
Unser erstes großes Highlight war die Erkundung des berühmten Geirangerfjords vom Wasser aus – per Kajak. Das smaragdgrüne Wasser, die schroffen Felswände und die rauschenden Wasserfälle, die direkt in den Fjord stürzen, sind vom Kajak aus noch beeindruckender als von der Küste. Ein kleines Abenteuer am Rande: Beim Paddeln geriet meine Kameraausrüstung gefährlich nahe ans Wasser. Glücklicherweise blieb alles trocken – aber der Puls war für einen Moment deutlich erhöht.
Papageitaucher auf der Insel Runde
Die Insel Runde ist eines der bedeutendsten Seevogelreservate Norwegens und Heimat tausender Papageitaucher. Unser Besuch begann zunächst ernüchternd: Wir waren zu früh da, und die kleinen, farbenfrohen Vögel ließen sich Zeit. Doch dann ging es Schlag auf Schlag – schwarm- und schubweise landeten sie auf den Felsen und kamen uns teilweise bis auf einen Meter nahe. Ein Erlebnis! (Auch wenn es mir nicht gelungen ist, wie Chris Kaula einen im Flug zu erwischen)
Wikingerdorf Njardarþeimr
Beim Besuch des rekonstruierten Wikingerdorfs Njardarþeimr bei Gudvangen tauchten wir tief in die Welt der Nordmänner ein. Führungen durch das Dorf geben Einblicke in Alltagsleben, Handwerk und Kultur der Wikinger. Besonders faszinierend war der Besuch der Schmiede, wo wir dem Schmied bei seiner Arbeit zuschauen konnten.
Weitere Highlights der Reise
Wanderung zum Austerbreen-Gletscher: Der Austrebreen ist ein Arm des großen Jostedalsbreen-Gletschers. Der Weg dorthin führt durch eine beeindruckende Gletscherlandschaft – das tiefe Eisblau der Gletscherzunge ist atemberaubend.
Hardangerbrua (Hardangerbrücke): Die imposante Hängerbrücke überspannt den Hardangerfjord auf einer Gesamtlänge von über 1.300 Metern. Beim Überqueren bietet sich ein grandioser Blick auf den Fjord und die umliegenden Berge.
Giants Kettle bei Øvre Årdal: Diese imposanten Gletschertöpfe – auch Riesenkessel genannt – entstanden am Ende der letzten Eiszeit, als Schmelzwasser über Jahrtausende tiefe, kreisrunde Löcher in den Fels schliffen. Felix Röser Bildkomposition konnte ich leider nicht ausmachen ;).
Stabkirche Borgund: Die um 1180 erbaute Stabkirche Borgund gilt als eine der am besten erhaltenen Stabkirchen Norwegens – und ist ein absolutes Muss für jeden Norwegenbesucher. Die charakteristische, mehrfach gestaffelte Silhouette aus dunklem, geteerten Holz, verziert mit Drachenköpfen an den Firstenden, ist einzigartig.
Fazit
Zwei Wochen Südnorwegen mit dem Camper – die für mich beste Wahl, dieses Land zu erkunden. Fjorde, Gletscher, Wikinger, geheimnisvolle Stabkirchen und tierische Begegnungen haben mir gezeigt, wie abwechslungsreich dieses Land ist. Dabei hat uns Stephans Magazin hervorragend vorbereitet!
















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