Wuppertaler Schwebebahn mal anders
In dieser Story




Die Schwebebahn in Wuppertal ist für jeden eine fotografische Besonderheit, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Neben den Fotos von der Bahn am Tag ist es natürlich besonders spannend, die Schwebebahn abends futuristisch mit Lichtspuren und den beleuchteten Stationen abzulichten. Die Highlights mit Stationen im Jugendstil liegen alle entlang der Wupper, womit sich auch der bei Langzeitbelichtungen geglättete Fluss einbeziehen lässt.
Bei meinem letzten Wuppertal-Besuch habe ich aber bewusst mal einen anderen Teil der Strecke aufgesucht, bei dem die Schwebebahn nicht entlang der Wupper fährt, sondern sich die Strecke direkt über der Verkehrsstraße durch einen Stadtteil schlängelt. Dadurch lassen sich die Lichtspuren von Schwebebahn und Autos kombinieren, so der Plan…
In Wuppertal-Sonnborn wurde ich schließlich fündig. Hier fährt die Bahn durch die relativ enge Geschäftsstraße und so wird die Straße ganz von der Schwebebahn und ihren Masten bestimmt. An der Station angekommen begab ich mich nach unten zur Sonnborner Straße, um aus einer bodennahen Perspektive sowohl die Lichtspuren der Schwebebahn als auch die der Autos im Bild zu haben.
Nach ein paar Versuchen und Anpassungen der Belichtungszeit gelang mir das perfekte Zielfoto. Bei einer Belichtungszeit von 25 Sekunden waren sowohl Lichtspuren der Schwebebahn in beide Richtungen als auch die Lichter der vorbeifahrenden Autos perfekt auf einem Bild und rahmten den gegenüberliegenden Altbau ein. So war kein Zusammenfügen mehrerer Bilder in Photoshop nötig und ich erhielt eine Aufnahme, die sowohl den Farbkontrast von gelblichen Lichtspuren und blauer Stunde als auch den baulichen Kontrast von stählerner Architektur der Schwebebahn neben Altbauten im Stadtviertel aufweist.











Diskussionsbeiträge