Wombs of Wallstreet.
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Mit den damaligen KI-Werkzeugen konnten erste Ergebnisse entstehen die man mittels präziser Prompts in eine einheitliche Richtung bringen konnte. Ich habe dann mit JavaScript einen Promtgenerator erstellt, um gewisse Elemente gleich zu halten, jedoch flexibel Settings und Elemente untereinander auszutauschen. Dazu gehörten die Umgebung, Personen, Kleidung, Frisuren aber auch Brennweiten, ISO, Lichtstimmung und Filmmaterial.
Die daraus entstandenen Bilder waren quadratisch und sehr klein. Durch Hochskalieren, anbauen der Ränder und bereinigen von zu deutlichen KI-Fehlern könnten druckbare Ergebnisse erzielt werden.
Das spannendste war das die Bilder durch Ihre Künstlichkeit und Personenkonstellation zwar ästhetisch waren aber auch massiv uncanny wirkten und ein Unbehagen erzeugen, das genau die inhaltliche Komponente der Bilder trifft. Ich kann mir nur erklären, das dies auch mit der Trainingsbasis der Bildwelten zusammenhängt, also extrem retuschierte Modestrecken und Adult-Material.
Danach blieb die Arbeit erst einmal liegen. Etwas das gut war, den so war ich nie versucht durch weitere KI Funktionen und Entwicklungen den Realismus zu steigern. Vielmehr entdeckte ich die analoge Fotografie wieder und blieb erstmal dabei.
Schlussendlich wurde mir klar, dass es den Bildern guttun würde aus dem Digitalen wieder in etwas Analoges überführt zu werden. Ich fotografierte sie dann mit einer Contax RTS auf Kodak 200 ab und digitalisierte sie schlussendlich wieder. Korn, Staub, Kratzer und der analoge Rahmen der Negative passt nur zeitlich genau in den Kontext und gibt den Bildern die letzte Ebene, die sie visuell aber auch inhaltlich gebraucht haben.












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