Windrad-Challange
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Anlass
Direkt bei den wöchentlichen News mit dem Windrad, war klar, dass muss ausprobiert werden. Also beim nächsten verfügbaren Spätnachmittag rauf aufs Rad und ab zu den Arkenbergen im Norden Berlins, bei leichtem Wind und einigen Wolken. Der Kreis wollte aufgefangen werden.
Spot und Einstellungen
Die Windräder liegen westlich von Autobahn und Schienentrasse, von der aus ein hübscher Winkel zu den Rotorblättern gefunden werden musste. Etwas durch Gräser am Bahndamm entlang gab es einen spot, zwar mit Hochleitung, aber nicht besser zu haben. Stativ aufgebaut, Filter drauf, Fernauslöser dran und ab.
Längere Belichtungen führten zum vorhergesagten Verwischen. Noch ein bisschen mit Zeiten rumprobiert und dann ab zum eigentlichen Plan:
Mehrfachaufnahmen
Je mehr Belichtungen, desto “mehr Rotoren”! Die R7 bietet neunfache Mehrfachbelichtung. Da hier mehr mehr ist, diese Einstellung – Versuche mit weniger Belichtungen konnten den Kreis deutlich nicht besser abbilden.
Bezüglich der Helligkeit, landete ich am Ende bei der Einstellung “Dunkel” – lieferte schon vom Display her am besten für Nachbereitung. In dieser Situation waren “Hell” sowieso und “Standard” stark überbelichtet.
Was das Zeitintervall anbelangt, half der Zufall am besten. Es gibt die Möglichkeit, fehlende Lücken reaktionschnell abzupassen. Versuche es selbst, viel Spass dabei. Bei mir war Methode random am Ende erfolgreicher. An vorinstallierten Zeitintervallen auf der Fernbedienung sind meine Karten oder die Kamera selbst bei 4 sec. gescheitert. – Wunderbare Messungen und Berechnungen könnten einen perfekten Kreis abliefern, viel Spass nochmals.
Zielfoto
Gerade, als ich eine mehr einrahmende Position am sehr steilen Bahndamm für das Stativ suchte, kam die Sonne durch die Wolken. Das Windrad hatte endlich Licht. Das Stativ daher irgerndwie ins Gras gerammt, halbwegs ausgerichtet, in der Hoffnung, dass es nicht rutscht ab. Und da kommt auch noch ein Zug! Also belichten, was das Readout hergibt.
Da war der Kreis, sonnenbeschienen und auch noch mit Bahn!
Und das Probleme:
Die hübsch organgegelb von der Sonne angeleuchteten Rotoren schimmern gelbgrün! Selbstinduktion nennt sich dieses optisch Phänomen, meines Wissens. Objektiv und Kamera sind in Ordnung.
Für die Nachbearbeitung in LR freue ich mich über hilfreiche Tipps, um das raus zu bekommen. (Und ja, mit den Filtern bin ich vertraut. Auch der seltsame (Vogel?) Schatten könnte noch rausgerechnet werden – aber war ja nur ein Experiment.)
Fazit
Danke für die Anregung – Hab `n Trick gelernt!

















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