Wenn der Nebel brennt – Morgenstimmung in der Sächsischen Schweiz
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Wenn der Nebel brennt – Morgenstimmung in der Sächsischen Schweiz
Im September waren meine Freundin und ich eine Woche in der Sächsischen Schweiz unterwegs, um dem Alltag zu entfliehen, die beeindruckende Natur zu genießen und ausgiebig zu wandern. Früh am Morgen, wenn die meisten noch schlafen, zeigt sich diese Region von ihrer ganz besonderen Seite.
Einige Tage zuvor hatte ich bereits versucht, das Tal im Nebel festzuhalten – leider ohne Erfolg. Kein Nebel weit und breit. Doch am letzten Tag unseres Urlaubs wollte ich es ein letztes Mal probieren. Also quälte ich mich um 4 Uhr morgens aus dem Bett (Liebe geht durch den Magen – Fotografie durch Überwindung 😄) und startete den Aufstieg vom idyllischen Ort Rathen. Ein perfekter Ausgangspunkt, um mehrere wunderschöne Fotospots zu erreichen.
Mit Stirnlampe bewaffnet erreichte ich nach etwa 30 Minuten die Aussichtsplattform „Basteiaussicht“. Schon beim ersten Blick war klar: Heute ist der Tag.
Das gesamte Tal lag unter einer dichten Nebeldecke. Die Lichter der Ortschaften darunter glühten hindurch wie fließendes Feuer – ein magischer Moment, der jede Müdigkeit sofort vergessen ließ.
Ohne zu zögern baute ich meine Kamera auf und konnte mehrere Aufnahmen machen. Eines davon ist dieses Bild – ein Augenblick, in dem Natur und Licht perfekt zusammenspielten.
Nur wenige Meter weiter befindet sich die Aussichtsplattform „Ferdinandstein“, von der aus man die berühmte Basteibrücke fotografieren kann. Früh da zu sein lohnt sich definitiv, denn sobald die goldene Stunde beginnt, füllt sich der Platz schnell mit Besuchern.
Dieser Morgen hat mir wieder gezeigt: Geduld, frühes Aufstehen und ein bisschen Glück werden manchmal mit unvergesslichen Momenten belohnt.
















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