Wenn der Jäger zum Gejagten wird
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In meiner Naturfotografie musste ich immer wieder einmal feststellen, dass Greifvögel in der Luft hin und wieder attackiert werden und dies meist von Rabenkrähen.
Solch ein Schauspiel im Bild festzuhalten ist nicht so einfach, da es oft aus heiterem Himmel geschieht und die Einstellungen an der Kamera oft nicht zu dem Ereignis passen. Für eine Anpassung der Einstellungen bleibt dann keine Zeit, um nicht die Aktionen zu verpassen.
Anlässlich einer Vogelbeobachtung des NABU auf dem Grüninger Hoinkdippe, auch das „Tintenfass der Wetterau“ genannt, durfte ich miterleben und teilweise im Bild festhalten, wie eine Rabenkrähe Jagd auf einen Turmfalken machte. Der Turmfalke schaffte es durch seine Wendigkeit immer wieder, den Angriffen der Rabenkrähe auszuweichen.
Ein anderes Mal sah ich auf einer Fototour eine Rabenkrähe einen Mäusebussard jagen, der schnell Reißaus nahm und so den Attacken der Rabenkrähe entweichen konnte.
Was ich allerdings kürzlich zwischen einem Mäusebussard und einer Rabenkrähe miterleben durfte, hatte ich zuvor noch nie gesehen.
Die Rabenkrähe stürzte sich regelrecht auf den Mäusebussard, der sich durch Verwindungen, teilweise Rückflug und schnellen Drehungen immer wieder den Attacken der Rabenkrähe erwehren konnte. Die mehrfachen Attacken der Rabenkrähe zogen sich dahin, bis der Mäusebussard durch lautes Rufen von einem weiteren Mäusebussard Unterstützung erhielt, der wiederum die Rabenkrähe abzulenken versuchte.
Es war ein Erlebnis besonderer Art, das Ganze zu verfolgen und teilweise im Bild festhalten zu können.

















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