Wenn das Wetter nicht mitspielt
In dieser Story


Der Start:
Ich bin am Sonntag früh aufgewacht und dachte mir: “Perfekt, dann kann ich ja die Challenge -Vom Tag zur Nacht- angehen und bei Sonnenaufgang die Skyline von der Donaucity in Wien fotografieren.” Also mal aus den Fenster geschaut um zu sehen wie das Wetter denn so ist. Kein Regen oder Schnee, jedoch waren die Sterne nicht zu erkennen. Aber wer weiß wie es wird wenn die Sonne aufgeht.
Also habe ich mir die Kamera, Objektiv und Stativ geschnappt und bin los. Ich war ca. 40min vor Sonnenaufgang am Standort. Nicht all zu viel Puffer aber noch vor der goldenen Stunde angekommen. Richtung Osten war eine relativ klare Sicht, nach Westen hing der Nebel. Passt doch, wenn die Sonne kommt könnte Sie so den Himmel schön färben, waren dazu meine Gedanken.
Einstellungen der Kamera
Also Kamera aufgestellt ausgerichtet und das erste Foto geschossen. Dann habe ich mir überlegt in welchen Zeitabständen ich die Fotos aufnehmen soll. Nachdem ich die ersten drei Fotos manuell geschossen habe, kam ich doch noch auf die Idee die Intervallfunktion zu nutzen. Und dann begann das warten. Timer hatte ich zunächst auf 6 sek eingestellt, weil die Sonne schneller steigt als man denkt. Den Timer habe ich später auf 10 sek eingestellt und im 5 min Takt neu gestartet.
Es wurde heller und da haben die Einstellungen von der Nacht nicht mehr gepasst. Ich war auf Blede 8 um einerseits Sonnensterne zu bekommen und um andererseits die Donau, die sehr ruhig war mit 6 sek Belichtungszeit noch mehr glatt zu ziehen. Also habe ich die Zeit ab und zu etwas reduziert damit mir nicht der Himmel ausbrennt.
Wetter
Dann wurde es 7:23 Uhr, theoretischer Sonnenaufgang. Es war auch schon Heller, die Sonne war aber nicht zu sehen weil jetzt auch Richtung Osten Nebel aufzog. Meine Hoffnung war immer noch dass die Sonne sich durch den Nebel kämpft. Also habe ich weiterhin den Intervall neu gestartet. Aber nach weiteren 20 min musste dann auch ich Einsehen dass es heute die Sonne nicht mehr schaffen würde sich durch den Nebel zu kämpfen. Im Gegenteil, der Nebel wurde immer dichter. Damit war die rechte Hälfte des Bildes oben ein grauer Himmel und unten die graue Donau. Damit fehlt mir für mein fertiges Bild das Highlight. Also für die Challenge wird es so nichts. Eine Stunde bei 4°C auf einen schönen Sonnenaufgang gehofft und doch nur zugesehen wie der Nebel sich bildet.
Fazit
Aber so kann ich es als ersten Versuch sehen ein zusammengesetztes Bild zu erstellen. Das zusammensetzten der Bilder habe ich mit Gimp gemacht. Es ist bei 35 Bildern doch eine Aufgabe. Da ich das Bild nicht für die Challenge einreiche ist es auch nicht ganz perfekt zusammengesetzt, da muss ich fürs Finale Bild sauberer arbeiten,…. Das wird dann auf jeden Fall einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Was ich noch gelernt habe ist, dass es nicht ganz so schlau war die Belichtung anzupassen, da man damit auch nicht mehr den schönen Helligkeitsverlauf hat. So hat man immer wieder Sprünge in den Fotoreihen und müsste noch viel mehr arbeit investieren um den passenden Verlauf im fertigen Bild zu finden da man nicht mehr nach der Zeit gehen kann.
Also zumindest etwas dabei gelernt, auch wenn ich nicht zu dem Foto kam was ich mir vorgestellt habe.













Diskussionsbeiträge (2)
Vielen Dank für dein Kommentar. Stephan Wiesner meinte ja bei der Vorstellung der Challange dass man es noch feiner Abstufen kann. Ich glaube allerdings nach meinem ersten Versuch auch dass in diesem Fall weniger mehr ist. Vielleicht gibt es auch bessere Möglichkeiten wie man die einzelnen Fotos zusammensetzten kann,...
Es waren zumindest ein paar Erkenntnisse dabei die ich mit euch Teilen wollte. Das Ergebnis von der Story ist jetzt nicht das gelbe vom Ei, weiß ich selber. Aber es gibt ja nicht nur Storys mit positivem Ende.
Ich hab noch eine andere Idee für die Challange im Kopf, hoffentlich funktioniert die besser,...
LG Christoph