Von frühlingshaftem Sonnenschein über Weltuntergangsstimmung bis zum Regenbogen. Ein abwechslungsreicher Nachmittag.
In dieser Story



Bisher habe ich im Wesentlichen im Urlaub Fotos gemacht. Wenn ich mit meiner Frau und unseren 3 Töchtern (jungen Erwachsene) unterwegs bin. Mittlerweile haben wir einen ‘Deal’: Die vier warten auf mich, wenn ich mal wieder unbedingt etwas außergewöhnliches fotografieren möchte und ich warte, wenn die vier in einem der zahlreichen Kleidertempel verschwinden und ‘shoppen’… 🙂
Am Freitag habe ich mir ein neues Objektic gekauft (auch nach hilfreicher Beratung hier im Forum), das Sigma 12-24mm f2.8, mein erstes wirkliche Weitwinkel-Zoom, da ich erst vor kurzem von APSC (A6400) auf Vollformat (A7IV) umgestiegen bin. Am Samstag schien die Sonne, der Himmel war wolkenreich und meine Frau hatte eine Freundin zu Besuch. Normaler Weise wären wir zusammen spazieren gegangen…
Mittags hatte ich noch das Zielfoto Magazin von Stephan zum Thema ‘Landschaft’ gelesen. Darin beschreibt er, dass er oft einfach seine Kamera mitnimmt, wenn er mit dem Hund rausgeht und nach schönen Motiven und Lichtstimmungen Ausschau hält. Das war der Impuls für mich, dass doch einfach auch zu tun (warum habe ich das eigentlich nicht schon viel früher getan…?). Wir haben einen sehr schönen kleinen See in Zülpich und tolle Baum-Alleen. Allso bin ich mit meinem Fotorucksack los und habe erste ‘Schritte’ mit der Weitwinkel-Objektiv unternommen. Was für eine neue Welt der Perspektiven. Wahnsinn.
Am See angekommen, wurde schnell klar, dass das Wetter umschwenkt, ein dunkles Wolkenband zog im Westen am Horizont auf und bald war die Sonne nicht mehr zu sehen. Und genau da ist das Zielfoto dieser Story entstanden, allerdings mit meinem 100-400mm Tele. Denn mich faszinieren diese Windräder am Horizont, davon haben wir bei uns in der Zülpicher Börde recht viele. In Verbindung mit diesem besonderen Licht der abgeschatteten Sonne, hatte die Scene für mich etwas mystisches, fast unwirkliches, das Feld im Vordergrund, die Baum-Allee im Mittelgrund und dann die Windräder im Hintergrund, in diesem difusen Licht. Das Bild ist praktisch nicht bearbeitet und so aus der Kamera gekommen.
Die zwei nächsten Bilder dieses Wetter-Umschwungs sind dann allerdings stärker bearbeitet, um einen dramtischeren Effekt zu erzielen.
Dann fing es kurz an zu regnen, die dunklen Wolken zogen über mich hinweg und die Sonne malte einen wunderschönen, vollen Regenbogen auf das dunkle Wolkenband. Hier konnte ich dann das erst Mal die Vorteile des Weitwinkel-Zooms schätzen lernen. Das Bild ist mit 14mm aufgenommen. Ich hatte genug ‘Raum’, um in Luminar Neo die Fahnenmasten geradezustellen. Ansonsten habe ich nur ein wenig RAW-Entwicklung gemacht.
Mein 100-400mm Telezoom hat mir dann noch bei 380mm die Aufnahme des Regenbogens, der aus dem Dorf hinter dem See auf zu steigen scheint, beschert.
Und das letzte Bild in der Story habe ich dann wieder mit dem Weitwinkel-Zoom bei 14mm und f22 aufgenommen. Das Sigma produziert wirklich sehr schöne Sonnensterne.
Alles in allem ein spontaner Foto-Spaziergang, der ein sehr breites Spektrum an unterschiedlichen Bildern innerhalb von nur 1,5 Stunden ermöglicht hat.
















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