Vogelparadies Ochsenmoor am Dümmer See
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Zum Jahreswechsel habe ich mir überlegt, was ich 2026 primär gerne fotografieren möchte und ob es nicht vielleicht etwas Neues gibt, das mich reizt.
Zuvor hatte ich zu Hause im heimischen Garten schon mal Vögel versucht vor die Linse zu bekommen. Das hat ganz ok geklappt aber nachdem ich mir dann die a7 V zum Release sichern konnte, öffnete sich durch die neue Technik eine Tür! Besserer Fokus! Bessere Motiverkennung!
Fehlte nur noch das passende Objektiv und so zog das Sony 200-600mm bei mir ein. Und diese Kombi macht einfach unfassbar viel Spaß.
Auf der Suche nach Spots bin ich auf Youtube fündig geworden. Der Kanal “WeigelsWildeWelt” schwärmte vom Dümmer See in der Nähe von Osnabrück. Anfang Mai buchte ich mir ein Hotel, packte meinen Fotorucksack und fuhr die knapp 2 ½ Stunden los.
Dabei ist der See gar nicht mal das Hauptziel, sondern das Moor mit den Feuchtwiesen am südlichen Ende.
Ich hatte mir zuvor bei Maps schon einen Bereich ausgesucht, der mein Primärziel war. Also scoutete ich dort gegen Abend ein wenig.
Den Sonnenuntergang wollte ich dann etwas später mit ins Bild nehmen. Dafür musste ich den Hinweg mit dem Auto wieder zurückfahren. Denn er versprach, magisch zu werden und zusammen mit den Tieren und den Feuchtwiesen wären es sicher tolle Fotos geworden.
Pustekuchen. Erschreckend musste ich später feststellen, dass der Hinweg eine Einbahnstraße ist und ich zu Fuß nicht mehr rechtzeitig dort ankommen würde. Naja. Zerknirscht ging es dann ins Hotel.
Der Wecker klingelte dann entsprechend früh und noch bevor die Sonne aufging, war ich wieder dort. Diesmal blieb ich lange Zeit gleich bei den Feuchtwiesen und auch, wenn die Sonne nicht so wollte wie ich, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus!
Was eine Soundkulisse! Was eine Artenvielfalt! Und dabei wurde mir später am Tage noch erzählt, dass an diesem Morgen gar nicht soooo viel los war, wie es sonst oft der Fall ist! Konnte ich kaum glauben!
Ich verbrachte dann den Vormittag dort mit Staunen und Fotografieren. Mitte September geht es wieder dorthin. Jetzt mit Vorkenntnissen und mehr Erfahrung. Und ich freue mich schon extrem darauf.
Das Zielfoto ist ein Rotschenkel.
Man kann einen schmalen Asphaltweg mit dem Auto langsam abfahren. So lange man nicht aussteigt, sind die Tiere überraschend entspannt.





















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