Urzeit-Phantom im Garten: Die Rettung der seltenen Tapezierspinne
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Eigentlich wollte ich nur kurz an der Bankfiliale Geld abheben, als mein Blick plötzlich auf die Steintreppe fiel – und ich diesen unglaublichen Fund machte. Da saß sie: ein uraltes Wesen, das aussieht wie eine winzige, im Kleinformat geschrumpfte Vogelspinne. Um sie vor dem sicheren Zertrampeln zu bewahren, lief ich geistesgegenwärtig zum Auto zurück. Dort habe ich kurzerhand ein kleines Pappschächtelchen leergeräumt, in dem eigentlich eine Ersatzglühbirne für meinen Nebelscheinwerfer lag.
Mit etwas Erde aus einem nahegelegenen Rosenbusch als Untergrund konnte ich sie sicher hineinsetzen. Bevor sie in meinem Garten in die Freiheit entlassen wurde und dort in der Erde verschwand, griff ich noch schnell zur Kamera – und bekam diese atemberaubende Aufnahmen geschenkt.
Oft begegnet man solchen Tieren an Orten, an denen sie im urbanen Raum völlig verloren wirken. Anstatt sie aus Angst oder Unachtsamkeit zu verletzen, reicht meist schon ein kleiner Augenblick der Aufmerksamkeit: Mit ein bisschen Geduld lassen sie sich ganz unkompliziert an einem sicheren Ort umsiedeln, wo sie ungestört weiterleben können.
Wer weiß, ob sie heute noch tief unter der Erde in ihrem seidenen Schlauch auf die Nacht wartet, ein stilles, wildes Wunder direkt in meinem eigenen Garten. 🌿🕷️











Diskussionsbeiträge (8)
Klasse Foto! Ich selbst spiele auch gerne mal mit Makro rum, bin aber meilenweit von solch tollen Bildern entfernt. Mega.
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