Testlauf am See, der hängen blieb
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Ich fotografiere erst seit rund sechs Monaten und bin gerade in einer Phase, in der ich bewusst reduziere. Statt ständig nach neuen Looks zu jagen, wollte ich verstehen, was mich wirklich packt. Seit einiger Zeit nutze ich meine Fujifilm X100VI fast wie eine reine Monochrom Kamera, weil ich mit dem Gedanken spiele, irgendwann eine echte Monochromkamera zu kaufen. Realistisch wäre das für meine Zwecke überdimensioniert und teuer. Also: erst testen, ob ich das überhaupt brauche.
An diesem Morgen bin ich an den See gefahren, ohne großes Ziel außer einem. ACROS. Nicht nur Schwarzweiß, sondern dieses spezielle, ISO abhängige ACROS Korn, das sich je nach Empfindlichkeit sichtbar verändert. Ich habe verschiedene ISO Stufen durchprobiert und parallel mit RAW Dateien verglichen. Und genau da hat es Klick gemacht: Ich habe es nicht geschafft, dieses Korn in der Nachbearbeitung so organisch nachzubauen, wie es direkt aus der Fuji kommt. Besonders auffällig war das für mich am Geländer des Rettungsturms und in den weichen Übergängen im Nebel.
Der Ausflug war eigentlich nur ein Test. Trotzdem ist dieses , für mich sehr gute ,Bild entstanden ( 1250 iso , f2 , 0/80ss ) leerer Strand, stilles Wasser, ein Rettungsturm, der gerade nichts retten muss. Das Foto ist nicht komplett direkt aus der Kamera, ich habe im Nachhinein minimal angepasst( aber darum geht es mir auch nicht) Seit diesem Tag teste ich weiter, aber mein Fazit bleibt: ACROS Korn ist für mich kein Effekt, sondern ein Teil der Stimmung.












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