Straßenüberquerung
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“Wollen Sie ein Upgrade auf ein Zimmer mit Seeblick für 25 Dollar?”
Ein kurzes Zögern, aber dann doch Zustimmung an der Hotelrezeption in Chicago. 25 Dollar, die sich später auf jeden Fall lohnen sollten. Doch am nächsten Morgen war es letztlich nicht der Lake Michigan, der das schönste Motiv abgab.
Ein Morgen in Chicago
Jeder, der schon einmal nach Amerika gereist ist, kennt das Phänomen: Selbst absolute Langschläfer werden zu Frühaufstehern. Dafür sorgt die Zeitverschiebung in den allermeisten Fällen. So erging es auch mir, als ich mit dem Sonnenaufgang das Bett meines Hotelzimmers verließ und mich an das Fenster im 32. Stock setzte, um das Treiben in der Stadt zu beobachten.
Die Straßen in den USA sind markant und vor allem eins: breit. Es muss schließlich genug Platz für alle Riesen-SUVs und Pick-Ups sein. Fußwege sind bekanntermaßen eher zweitrangig mitgeplant. Die Hauptstraßen in Chicago zu überqueren kann dann doch schon einmal eine ganze Weile dauern. Irgendwie faszinierte mich die Szenerie, während die Sonne immer höher stieg.
Allein auf der Straße
Immer mehr Menschen und auch Autos kamen heraus, füllten die Straßen. Doch dann dieser eine Moment. Drei Personen überquerten die Straße und seltsamerweise war kein Auto weit und breit. Die Sonne stand perfekt im Gegenlicht und schuf einen wunderschönen Kontrast der Personen zum Asphalt. Der perfekte Moment. Nicht der See, nicht die Skyline – manchmal sind es die einfachsten Momente, die am magischsten sind.











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