Story statt Challenge – Astrofotogafie am Eibsee
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Die Milchstraße über der Zugspitze vom Eibsee aus fotografiert stand schon länger auf unserer Agenda. Dieses Jahr hat uns meist das Wetter während der Neumondphase einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bereits unseren Südtroltrip haben wir deswegen nicht gemacht. Das Foto der Milchstraße über den 3 Zinnen folgt hoffentlich bald.
Zurück in’s Hier und Jetzt: Zu viert machten wir uns aus Rosenheim bzw. München auf in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Die Vorhersage für diese Nacht, wie auch schon die Nächte zuvor, war hervorragend. Einen möglichen Aufstellungsort haben wir mit Photopills herausgesucht. Dennoch waren wir uns unsicher, ob das dortige Hotel und auch die Bergstation der Zugspitzbahn nicht vielleicht doch zu viel Licht in die Umgebung abstrahlen.
Nachts parken ist dort erlaubt, aber nicht gerade billig, doch geteilt durch 4 ist alles erschwinglich 🙂 Vom Parkplatz aus waren es noch ca. 30 angenehm zu gehende Minuten bis zu unserem Aufstellungsort. Ich hatte befürchtet, dass wir nicht die einzigen Sternenhungrigen sein würden, doch weit gefehlt. Zur Dämmerung kamen uns zwar viele Menschen entgegen, aber hin zum See ging kein einziger mehr und wir waren an unserem Spot ganz für uns. Das Hotel war weit um die Ecke und hat die Bildkomposition sowie die Dunkelheit des Himmels überhaupt nicht beeinflusst. Die Bergstation schaltete um ca. 23:00 Uhr die Lichter aus.
Hätte ich etwas zu meckern gesucht, dann dass wir etwas zu spät dran waren. Gerne hätte ich die Schönheit des Eibsees und der massiven Gebirge noch bei Tageslicht gesehen, auch wenn ich den Anblick kenne. Dafür wurden wir mit einem grandiosen, wundervollen Sternenhimmel belohnt. Auch viele Sternschnuppen waren zu sehen und selbstverständlich auch die Milchstraße mit bloßem Auge.
Für das Foto bin ich letztendlich bei f/1.4, 13 Sekunden Verschlusszeit ISO 800 gelandet.
Nach getaner Arbeit folgte das Genießen. Wenn man den Sternenhimmel 2 Stunden lang fast nur durch das Display betrachtet, ist es wichtig, irgendwann auch mal die Kamera einzupacken und den Himmel zu bewundern. Bei uns war es soweit, als das Zentrum der Milchstraße immer weiter von der Zugspitze wegwanderte und sie letztendlich senkrecht am Himmel stand.
Diese fast schon meditative Ruhe unter einem klaren Sternenhimmel fasziniert mich immer wieder. Das war eine der Nächte, die nie hätte zu Ende gehen müssen.











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