Sternenhimmel auf der Seiser Alm
In dieser Story


Vorbereitung
Ohne Vorbereitung geht es nicht. Der Urlaub war bereits geplant, das Hotel gebucht – alles stand fest. Jeder weiß, dass der Himmel über den Alpen ganz anders wirkt als in den Großstädten von NRW.
Zur weiteren Planung nutzte ich verschiedene Apps und das Internet, um Standort, Blickrichtung und vor allem den optimalen Zeitpunkt für das jeweilige Datum zu bestimmen.
Vor Ort galt es dann, den gewählten Spot noch einmal genau zu prüfen: Passt die Perspektive? Ist der Untergrund stabil genug für das Stativ? Auch der Weg dorthin sollte besser bei Tageslicht erkundet werden.
Die Umsetzung
Um 3:30 Uhr klingelte schließlich – sehr zur „Freude“ meiner Frau – der Wecker. Mein Tipp: Nutzt eine Armbanduhr mit Vibrationsalarm, um niemanden unnötig zu wecken.
Im Bad des Hotelzimmers schlüpfte ich in die bereitgelegten Sachen, schnappte mir den Rucksack und machte mich auf den Weg. Um diese Uhrzeit ist es stockdunkel, daher gehört eine Taschenlampe definitiv zur Grundausstattung.
Nur wenige hundert Meter entfernt erreichte ich meinen Standort und probierte verschiedene Perspektiven und Aufnahmen aus. Um das Bildrauschen zu reduzieren, entschied ich mich für eine manuelle Methode: eine Serie von Schwarzbildern kombiniert mit entsprechender Nachbearbeitung.
Nach etwa anderthalb Stunden ging es schließlich zurück ins Bett. Natürlich hätte ich die Bilder am liebsten sofort gesichtet und bearbeitet – aber das wäre zu dieser Uhrzeit wohl nicht besonders gut angekommen.














Diskussionsbeiträge