Spielerei bei heißen Temperaturen im Wohnzimmer
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Draußen waren mal wieder weit über 30 Grad und ich wollte eigentlich gerne Fotografieren. Da mein Foto für die “Makro-Challenge” sowieso noch ausstand, suchte ich mir ein Motiv in der Wohnung. Das ist gar nicht so leicht. Tatsächlich habe ich bisher keine Erfahrungen in der Makrofotografie und wollte mir auch nicht unbedingt ein teures Objektiv kaufen. Daher testete ich die Adapterringe von Meike. Diese funktionieren wirklich sehr gut. Die Arbeit ist nur etwas anders als gewohnt.
Da ich gerne Schallplatten höre und Langzeitaufnahmen machte, kam ich schließlich auf die Idee eine Schallplatte zu fotografieren (Best of Creedence Clearwater Revival in diesem Fall). Erst tastete ich mich mit dem Adapter an die Schallplatte heran. Das beste Ergebnis kam mit dem Sigma 10-18. Dieses Objektiv hat sowieso schon eine gute Nahstellgrenze. Mit Adapter berührt man die Schallplatte fast, wenn man ein scharfes Foto möchte.
Die ersten Fotos habe ich ohne Bewegung gemacht. Der unvermeidliche Staub auf den Platten sah allerdings nicht so ästhetisch aus. Also drückte ich Play. Zusätzlich leuchtete ich noch von verschiedenen Seiten teilweise auch bunt. Die Ergebnisse und das Setup habe ich auch mit angehangen. Ich bin sehr beeindruckt von den Ergebnissen. Besonders wenn man lange auf die Bilder schaut verzerren die Formen die eigene Wahrnehmung. Zumindest war es bei mir am großen Monitor so.
Fazit: Für ein bisschen Hobbymakrofotografie sind die Makroringe absolut zu empfehlen und ich hatte viel Spaß bei der Umsetzung der Challenge.













Diskussionsbeiträge (4)
@Thomas Bendzko: Vielen Dank. Ja, tatsächlich ist das oft so. Die Ausrüstung macht es nur einfacher, aber nicht besser.
Sehr schöne Umsetzung. Manchmal, oder eigentlich oft, ist die Idee das Wertvollste und nicht die Ausrüstung.
Vielen lieben Dank. Das freut mich sehr. :)