Sonnenaufgang am Fitz Roy
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Im März 2026 stand meine erste Reise nach Südamerika an. Gemeinsam mit meiner Freundin ging es nach einem Zwischenstop in Santiago de Chile für knapp 3 Wochen nach Patagonien. Genau nach der Hälfte der Zeit wartete dann das für mich große Highlight – wenn man das bei einer Patagonienreise überhaupt sagen kann – die Tage in el Chaltén und die Chance den Fitz Roy beim Sonnenaufgang zu fotografieren.
Bei Anreise am Mittwoch dann die erste Ernüchterung: nur Wolken und Regen, für Freitag aber dann der Hoffnungsschimmer mit bester Wettervorhersage. Daher stand der Plan fest. Freitag geht es früh raus. Leider stand schon wäährend der vorherigen Tage fest, dass eine komplette Wanderung zur Laguna de los Tres, auf Grund einer Verletzung am Fuß, nicht machbar sein würde. Trotzdem sollte der Fitz Roy fotografiert werden, sodass wir uns für die Laguna Capri entschieden, die mit einer kürzeren und weniger steilen Wanderung erreichbar ist und mit dem See trotzdem einen schönen Vordergrund bietet.
Abends die Taschen gepackt und morgens dann um halb 5 los gestiefelt. Bei guten 2 Grad und Nebel nicht undebdingt die beliebteste Aktivität, aber alles fürs Foto! Nach guten zweieinhalb Stunden, in denen außer Nebel und ein paar Stirnlampen nichts zu sehen war, kamen wir gegen 7 nach 1-2 Irrungen dann endlich an der Laguna an und die blaue Stunde kündigte sich langsam an. Daher fix etwas Warmes und Trockenes angezogen und die Kamera aufgebaut.
Dann ging es endlich los! Bei wolkenlosem Himmel wurde es immer heller, die Berge wurden immer besser sichtbar und nach einer guten Stunde, dann endlich der Ausblick für den wir gekommen waren. Während die Landschaft noch in der Dämmerung lag, leuchtete der Fitz Roy rot durch den Morgen und die Kamera lief heiß, während wir unser Frühstück verputzen und den Anblick bewunderten.
Nachdem der Tag dann endgültig angrbrochen war, nutzen wir die Möglichkeit noch weitere Spots abzulaufen und die Wanderwege zu erkunden, der Fitz Roy immer im Blick.
Nach insgesamt 16km und mehreren Stunden Wanderung, ging es dann auch wieder zurück nach el Chaltén, um in der Sonne endlich einen Kaffee zu genießen.















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