Sommernachtstraum in Salzburg: Achse Mirabell-Dom-Festung
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Diese Story ist wieder aus der Rubrik “Geh’ nachts an Orte, an die Mehrzahl der Menschen nur tagsüber geht”.
Ich habe vor Jahren schon damit begonnen Nachts an Orte zu gehen, die tagsüber von Menschenmassen frequentiert werden.
Derselbe Ort wirkt bei Dunkelheit ganz anders, dazu zähle ich auch schon die Blaue Stunde nach Sonnenuntergang. Schloss Mirabell in Salzburg ist exakt so ein Ort. Hier strömen die Touristenmassen von der Staatsbrücke am Mozart-Wohhaus vorbei zum Schlossgarten. Allein aufgrund der Menschenmengen ist mein Zielfoto am Tag nicht realisierbar gewesen. Zudem fehlt bei Sonnenlicht das eigene Leuchten der Festung Hohensalzburg sowie des Doms zu Salzburg.
Ich habe mich gegen 21:00h entspannt mit dem Fotorucksack auf den Weg gemacht. Bereits auf dem Hinweg zum Schloss Mirabell waren bereits deutlich weniger Menschen auf der Straße. Im Schlossgarten angekommen, habe ich, entlang der Achse Mirabell-Dom-Festung nach einem passenden Aufstellungsort gesucht. Zunächst sehr nah am Springbrunnen. Doch der Bildausschnitt sagte mir nicht zu. Ich bin dann weiter gegangen, immer wieder stehengeblieben, um den passenden Bildausschnitt zu finden. Ich habe auch im gesamten Brennweitenbereich von 24-70mm gesucht, hatte aber noch nicht das Bild im Sucher, mit dem ich nach Hause gehen wollte.
Nachdem ich weiter im Schlossgarten gegangen war, kam ich zum Rosengarten, welcher separat vom Schlossgarten liegt. Als ich durch das eiserne Tor ging, drehte ich mich wieder um. Ich stand in der Achse Mirabell-Dom-Festung. Ich dachte mir, der Blick durch das eiserne Tor könnt’s sein. Ich wollte aber die Ebenen verdichten und bin deshalb zu den Sitzbänken nahe der Schlossmauer gegangen. Perfekt! Hier bekam ich das geöffnete Eisentor sowie die Blumentöpfe, die die modernen Bauten kaschierten und die Achse-Mirabell-Dom-Festung drauf. Für den unmittelbaren Vordergrund dienten die Rosen, welche allerdings aufgrund der fortschreitenden Dunkelheit nicht mehr so erstrahlten wie bei Tage. Hinzukam die geschlossene Blende, um viel Schärfentiefe zu haben. Ich nützte meine Stirnlampe, um die Rosen aufzuhellen. Ich “strich” mit dem Licht sanft über die Rosen während der Langzeitaufnahme. Da war mein Zielfoto!
Nach meinem Zielfoto hatte ich noch Zeit ein paar Ultraweitwinkel-Bilder vom Schloss Mirabell selbst zu machen. Ich experimentierte mit dem Laowa 10mm F2.8 wie sowohl der Pegasus-Brunnen als auch die Fassade gut in Szene zu setzen waren. Hierfür machte ich einmal ein Foto mit dem Stativ auf dem Beckenrand und dann nochmal ein Bild von der Stiege nach unten zum Schloss hin.
Final nahm ich noch das 12-24mm F2.8 GM aus meinem Rucksack, um das erleuchtete Drahtgeflecht zu fotografieren.














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