Scheue Riesen
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Momentan kommen die Kraniche wieder in Scharen zurück. Bei mir in der Region scheinen ein paar von ihnen auch den Winter über zu bleiben. So könnte ich dieses Foto im Januar aufnehmen.
Meine eigentliche Motivation war in dem angrenzenden Moor Rehe im Frost zu fotografieren. Diese waren jedoch alle weit weg von den Wanderwege an diesem Tag. So schön die Landschaft auch war, ich musste ohne ein gutes Wildtier-Bild wieder fahren.
Auf dem Rückweg stand jedoch ein Kranichpaar nicht weit weg von der Straße. Da ich Kraniche seit drei Jahren mindestens einmal im Jahr fotografiere, habe ich meine Taktiken zum Fotografieren der Vögel verfeinert. Denn Kraniche, so groß sie doch auch sind, sind auch ziemlich scheu. Und ein Auffliegen möchte ich vermeiden.
Deren Angst gilt aber meist nicht fürs Auto. Ich fahre langsam an sie ran und achte auf deren Reaktion. Kehren sie mir nicht den Rücken zu, kann ich aus dem Auto aus Bilder schießen. Ansonsten fahre ich weiter.
Da man mit dem Auto jedoch meist eine eher unglückliche Perspektive hat, habe ich nach einer Zeit die Tür geöffnet. Warum auch immer – wenn man nah am Auto bleibt, haben die Kraniche ebenfalls oft weniger Angst. Falls sie nach dem Tür öffnen den Rücken zukehren, schließe ich die Tür wieder. Dann hat es keinen Zweck.
Diese Kandidaten waren aber vollkommen fein damit. So saß ich am Reifen meines Autos und konnte sie für eine Zeit lang von ganz nah beobachten. So nah – ich habe kaum mit 600mm fotografiert, da sonst nur so halbe Hals-Kopf-Portraits gegangen wären.
Mit der Zeit sind sie weiter auf das Feld gegangen und ich bin wieder nach Hause gefahren.
Immer wieder beeindruckt von diesen großen Vögeln!














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