Nebelspaziergang am Saaleufer
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Was Morgennebel betrifft, lebe ich im Saaletal (fränkische Saale) auf der “Insel der Glücklichen”: Feuchte Wiesen, Kessellage und ein Prallhang sorgen für ideale Bedingungen. Daher ist bei schönem Wetter die Versuchung groß, die Morgenrunde mit dem Hund auf die Wiesen vor dem Städtchen zu verlegen. Und ich gebe der Versuchung nach, wann immer ich kann.
Momentan geht die Sonne auf, kurz nachdem ich zur üblichen Zeit gestartet bin. Somit habe ich mit der Kombination aus Nebel und goldenem Sonnenlicht die besten Voraussetzungen, stimmungsvolle Bilder einzufangen.
An diesem Morgen hatte ich mich für einen Streifzug an der sog. Dreisaale entschieden. Hier war früher ein Flutwehr zur Wiesenbewässerung und zwei künstliche Arme teilen den Fluss in drei Läufe – daher der Name.
Früher ein beliebter Badeplatz, ist heute alles verwachsen und verwildert, was zusamment mit dem Morgennebel einen ganz besonderen Charme ergiebt.
Ich war schon auf dem Heimweg und habe noch einen kleinen Schlenker zu diesem besonderen Baum gemacht, da er aufgrund seines charakteristischen Aussehens zu meinen Liebingsmotiven gehört.
Nachdem ich ein Bild im Kasten hatte, das mir ganz gut gefiel, wollte ich eigentlich nur noch das obligatorische Bild meines vierbeinigen Begleiters machen. (Auch weil sich einige meiner Follower immer über ein Hundebild freuen).
Das Bild hat dann doch einen Moment gebraucht, weil mein Fotobuddy in jede Richtung schaut – außer in Richtung Kamera. Die Hundebesitzer unter Euch kennen das bestimmt…
In der Zwischenzeit hatte sich aber jene Kombination aus Sonnenlicht und Nebelschleiern eingestellt, die das gezeigte Bild möglich machten. Ohne das übliche Hin und Her für das Hundeportrait wäre ich vermutlich schon auf dem Heimweg gewesen und hätte die Gelegenheit verpasst.
So aber bin ich mit einem tollen Bild und einem glücklichen Lächeln zurück zum Parkplatz spaziert.
















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