Nebelige Freistellungen
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Nach wochenlang liegengebliebenen Schnee kam es vor wenigen Tagen in Niedersachsen zu Tauwetter. Das war eigentlich ein Umstand, der mich sehr traurig gestimmt hat, da ich finde, dass der Winter dann besonders schön ist, wenn es richtig kalt ist und Schnee liegt. Doch mit dem Tauwetter kam auch der Nebel. Also nahm ich wie jeden Spaziergang die kleine Fujikamera mit. Man könnte ja mal Glück haben und ein schönes Motiv könnte sich ergeben. So eine kleine Bauchtasche ist dann auch kein besonderes Gewicht.
Auf dem Spaziergang selbst hatten wir leider kein besonderes Glück, aber auf dem Rückweg sind wir dann eine andere Route gefahren, weil meinem Vater und mir immer mehr aufgefallen ist, wie besonders alleinstehende Bäume bei diesem Wetter aussahen. Wir hatten also ein Zielfoto entwickelt. Immer wieder haben wir kurz mit dem Auto an einem Feldweg angehalten. Teilweise ergab es sich, dass sich selbst ein Strommast schön in Szene setzen ließ. Manchmal waren noch ein paar andere Bäume mit auf dem Bild, welche man nicht so richtig loswerden konnte. Dann endlich eine alleinstehende Birke. Blende 8 für die maximale Schärfe und einfach abdrücken, sodass die Helligkeit passt. Wie auch schon die Bilder vorher hat das Bild einfach toll in Schwarz-Weiß gewirkt. Viele Farben waren bei dem Wetter eh nicht vorhanden.
PS: Leider war ich so unvorbereitet, dass ich bei dem Wetter nicht einberechnet hatte, dass das Tauwetter auch die Füße schneller nass macht. Also musste ich die Fotosession mit kalten Füßen verleben. Aber wie so oft in diesem Hobby. Am Ende stand das Gefühl: “Das war es wert!”













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