Morgenstund hat Gold im Mund
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Dass das nicht unbedingt mit Konzentration bei der Arbeit zu tun haben muss, sondern auch im Zusammenhang mit Vergnügen beim Fotografieren in Verbindung stehen kann, erhoffte ich mir bei einer morgendlichen Fototour an einem sonnigen Sonntagvormittag.
Die Sonne lachte bereits in den frühen Morgenstunden und so begab ich mich wie bereits an einigen späteren Vormittagen zuvor zu einem Rapsfeld mit der Hoffnung auf goldige Schnappschüsse.
Mit der Sonne im Rücken suchte ich auf dem großen Rapsfeld zunächst vergebens nach hochsitzenden Vögeln. Es vergingen rund 30min. bis ich entfernt ein Braunkehlchen entdeckte, das aber bereits nach kurzem Ansitz wieder in der Versenkung verschwand. Zumindest hatte ich jetzt die Hoffnung, dass sich der eine oder andere Vogel doch noch zeigen würde.
Womit ich nicht rechnen konnte, war das freudige Erlebnis, dass sich keine 10m von mir entfernt eine Schafstelze auf einen Rapsstengel setzte und lauthals zu rufen begann.
Gelb in Gelb oder Gold in Gold, egal wie man es sehen möchte, ein wunderschönes Foto folgte dem anderen.
Ich genoss diesen Moment und sah mich für mein frühes Aufstehen belohnt.
Nach dem sich die Schafstelze weiter weg entfernt hatte, streifte mein Blick weiter über das von der Sonne zum Strahlen gebrachte Rapsfeld. Es dauerte nicht lange, da erblickte ich einen weiteren Vogel auf einem Rapsstengel. Aber er erschien mir kleiner und so hoffte ich auf einen andere Vogelart als die bisher gesichteten. Und tatsächlich, durch das Objektiv schauend konnte ich eine Dorngrasmücke erkennen, die ebenfalls von der Sonne angestrahlt ein wunderschönes Fotomotiv abgab.
Von den vielen Aufnahmen überwältigt konnte ich es nicht abwarten, mir die Aufnahmen auf dem PC näher anzusehen und so ließ ich nach ein paar weiteren Aufnahmen von einer fliegenden Feldlerche und einem posierenden Feldhasen meine morgendliche Fototour ausklingen.



















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