Milchstraße auf der Nordhalbkugel im September 2024 mit geliehenem Sigma 14mm f1.8 Festbrennweite an der Sony A7III auf einem Rollei Alu Stativ.
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Schon seit ich mir die Ersten Fotobücher über die Landschaftsfotografie in DE zur Inspiration gekauft hatte stand für mich fest das ich es einmal mit dem Fotografieren der Milchstraße versuchen will. Aber schnell stellte sich die Frage wie und vor allem wo?
Da ich auf der Insel Usedom an der Ostsee lebe ist schnell ein Ort gefunden, der nicht komplett vom Straßenlaternenlicht des nächstens überstrahlt wird. Lightmap hilft bei der Lokalisierung einer nicht komplett Licht-verschmutzten Ecke auf der Insel.
Nun gut, Peenemünde Richtung Flughafen auf einer freien Fläche neben der Zufahrt zum ehemaligen NVA Flughafen wo sich einstmals das Tanklager zu selbigen befand ist heute nach dessen Beseitigung eine flache Freistelle im Wald, welche es sein soll. Es ist abgelegen, Windgeschützt und einer der Dunkelsten Orte in meiner näheren Umgebung, einen Katzensprung entfernt, ideal also.
In den Abendstunden habe ich mich also mit meinem Fahrzeug an den besagten Ort begeben. Als Vorbereitung habe ich vorher alles in der Photopills App ausgekundschaftet. Vor Ort bin ich wie erwartet Mutter Seelen allein gewesen. Ideale Bedingungen also.
Die Milchstraße war mit bloßen Auge am Himmel zu erblicken. Es war immer noch so warm im September das ich selbst in der Nacht nur mit T-Shirt bekleidet war. Das hatte allerdings den Nachteil das mich die Mücken Zerstochen haben. Alle Versuche die Stechfreudigen Biester mit Zigarettenqualm zu vertreiben waren vergebens. Diese gut 60 Minuten waren eine echte Qual. Am Ende hatte ich für hiesige Verhältnisse und für meine Fotografie Erfahrung einige gute Fotos eingefangen. Zerstochen aber Zufrieden mit mir selber trat ich den Rückweg an. Nun kann ich euch dieses Ergebnis präsentieren.
Ich hoffe das es eure Zustimmung finden wird.











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