Mein erstes mal Wildlife
In dieser Story


Ich verfolge die fantastischen Stories hier auf Zielfoto voller Respekt – als absoluter Anfänger können meine Bilder mit dem, was die Profis hier zeigen, natürlich noch lange nicht mithalten. Aber irgendwo muss ich ja anfangen!
Kurz vor 8:00 Uhr morgens ging es deshalb auf meinen allerersten Wildlife-Fotospaziergang überhaupt. Im Gepäck: Rucksack, Vorfreude und das erste Mal richtig das 600mm-Objektiv an der Kamera – und zwar komplett freihand.
Die ersten 30 Minuten fühlten sich wie ein ehrlicher Realitätscheck an. Die Auen gaben zwar ein wunderschönes Vogelkonzert zum Besten, aber für die Augen gab es schlichtweg nichts zu holen. Nur dichtes Grün, kahle Äste und langsam schwerer werdende Arme. Das Bild vom Hinweg – ein einzelner kahler Ast mitten in lebendigem Grün – steht sinnbildlich für diesen Moment des reinen Suchens und Wartenkönnens.
Doch die Geduld sollte belohnt werden: Plötzlich saß da ein Neuntöter-Weibchen auf einem Eschenast.
In diesem Moment musste alles blitzschnell gehen. Vogel über den Sucher anvisieren, Fokus präzise aufs Auge nageln, Atmen anhalten und abdrücken. Ganz knapp eine Minute blieb mir, bevor der Vogel wieder im Grün verschwand – 60 Sekunden absolute Herzklopfen-Magie!
Klar, verglichen mit den Meisterwerken der Community ist das noch ein weiter Weg. Aber für meine allererste Runde bin ich verdammt stolz auf die Ergebnisse. Schwere Arme, viel Suchen, aber genau dieser eine Augenblick hat gereicht: Das Wildlife-Fieber hat mich definitiv gepackt!












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