Manchmal muss man Glück haben!
In dieser Story

Eigentlich sollte es eine Wanderung zum Kopsstausee werden. Dank der Super präparierten Winterwanderwege ist das auch im Winter möglich. Da ich den Weg noch und meinen Fotospot vorher noch nicht kannte habe mir ich genug Puffer für die 10KM Wanderung (300hm) eingeplant und bin um 2:30 los gelaufen. Bereits auf dem Weg wurde ich von einem Sternenklaren Himmel verwöhnt. Und habe eine paar Bilder geschossen, alles nichts spannendes aber ich konnte es nicht lassen. Weiter oben am Berg kam dann der Nebel in einer engeren Passage reingezogen und ich musste zum ersten Mal nach ca. 7 Km meine Taschenlampe nutzen. Normalerweise bin ich bei solchen Bedingungen ein Fan nur mit dem Licht der Sterne zu laufen, da man nach etwas Eingewöhnung mehr sieht als mit dem Kontrastreichen Licht einer Taschenlampe (der Nebel lies mir aber keine Wahl). Direkt nach der engen Passage sah ich ein Licht weit entfernt (es sah sehr klein aus, ich dachte eventuell ein Wanderer oder ein anderer Fotograf). Ich dachte mir nichts weiter und ging weiter, als ich näher kam erkannte ich das es eine Berghütte war. Ich nahm mir einen Moment Zeit um den Sternenhimmel und die Berge zu genießen, als ich zum allerersten Mal in meinem Leben die Milchstraße mit bloßem Auge sah (und nicht nur über das Display meiner Kamera). Inspiriert von Stephans berühmten Milchstraße Sony A6000 Video, war die Komposition für mich klar. Die Hütte-Berge-Milchstraße. Also machte ich Bilder aus verschiedenen Positionen und habe versucht die Hütte auf dem linken unteren Kreuz meines 3*3 Gitters zu Platzieren. Unter Zeitdruck da die Morgendämmerung einsetzte und trotz der eingeschränkten Platzmöglichkeiten (vor mir geht es einen Steilhang zu einem Bergsee hinunter), gelang mir dann dieses Bild.
Der Sonnenaufgang war leider nicht sehr Spektakulär und so war ich dann nach 7 Stunden in der Kälte und insgesamt 20Km Wanderung wieder Zuhause.











Diskussionsbeiträge