Mach Loop
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Diesen Sommer half mir meine Frau, einen Punkt auf meiner Bucket List zu streichen. Sie hat den Vorschlag gemacht, unseren Urlaub in Wales zu verbringen, damit ich die Möglichkeit bekomme, meinen Wunsch zu erfüllen: Einmal am Mach Loop zu fotografieren.
Der Mach Loop ist unter Flugzeugbegeisterten bekannt als der Ort, um Flugzeuge im Flug auf gleicher Höhe oder sogar von oberhalb der Flugzeuge stehend zu fotografieren. Der Loop ist etwa 2,5 Autostunden von Liverpool oder Birmingham entfernt. Die Anreise ist recht beschwerlich, eigentlich ist alles beschwerlich: Sowohl die Fahrt zum Mach Loop als auch das Besteigen des Berges. Genau, ein Berg! Der Loop führt durch eine schluchtartige Anordnung von Bergen, die, wie der Name schon sagt, einen Ring bilden und eines der beliebtesten Tieffluggebiete in Europa darstellen.
Dieses Bild ist tatsächlich am ersten Tag entstanden. Ich kam bereits um 7 Uhr am einzigen Parkplatz an. Es war noch Ferienzeit und da heißt es: Sei früh, denn Parkplätze sind Mangelware. Ich machte mich also auf den Weg. Klappstuhl, Zelt (es war Regen angesagt), Kameratasche – und los. Zuerst ging alles ganz leicht. Das Herz klopfte schon ein wenig, aber der erste Abschnitt war noch leicht zu erreichen. Von da an ging es schlagartig nach oben. Oben angekommen, brauchte ich erstmal ein Sauerstoffzelt und eine neue Lunge, die alte habe ich irgendwo unterwegs ausgespuckt.
Man kommt auf dem Berg schnell mit den “Veteranen” ins Gespräch. Viele sind öfter da und haben Scanner, um den Funk abzuhören. Es heißt, man klettert auf den Berg, um Menschen kennenzulernen, Gespräche zu führen, die Aussicht zu genießen und ab und zu fotografiert man auch ein Flugzeug. Es ist nicht so, als kämen die den ganzen Tag wie an der Schnur gezogen vorbei. Die ersten vier Stunden kam gar nichts. Dann kamen vereinzelte Maschinen. Um halb fünf packte ich meine sieben Sachen zusammen, als einer der Spotter meinte, ich solle noch warten, da sei ein Typhoon im Korridor. Das heißt so viel wie: Er kommt gerade auf den Mach Loop zu. Fünf Minuten später der ersehnte Ruf: “Incoming!” Etwa 50 Kameras hoben sich gleichzeitig an den Anschlag, und ab da ging alles ganz schnell. Von der ersten Sichtung bis zu er ist weg, vergehen etwa 15 Sekunden. Da macht sich die Leistung der Z8 bemerkbar. Es war beschwerlich, aber die Bilder, die entstanden, waren die Mühe wert.













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