Köln ohne Dom
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Mit Dom
Es scheint, als könnte man ihm nicht entkommen. Warum wollte man auch. Kaum die ersten Schritte aus dem Hauptbahnhof ist es einfach ein spektakuläres Bauwerk, welches förmlich danach schreit bestaunt zu werden.
Ebenso unmöglich scheint es, dass der Dom auf einem Spaziergang durch Köln fehlen darf. Schon gar nicht auf der ersten Fotoerkundung durch die Stadt.
So zog ich meine Runde und versuchte neue Winkel einzufangen, um dem typischen Foto zu entgehen. Frontal auf die Zinnen, mit und ohne Himmel oder auch nur Teile. Nichts wirkte, nichts funktionierte – zweite Runde überflüssig.
Ohne Dom
Neuer Abend, neues Glück. Köln biete mehr, dachte ich mir! Das Licht war schön, die Bedingungen gut und Rheinaufwärts zu gehen schien eine gute Idee.
Einschränkung kann Freiheit sein, so sagt man. Ja und nein, auf jeden Fall bedeutet es für mich mit den Beinen zu zoomen. Die Kranhäuser, die Hafenstraße und viele Momente dazwischen haben großartige Gelegenheiten für unterschiedliche Fotodisziplinen geboten aber sie haben es mir nicht immer leicht gemacht.
Es war eine hervorragende Schule und wieder hatte ich viel Spaß mit einer neuen Fotografie und ich konnte mich gleichzeitig weiterentwickeln.
Nebenbei habe ich auch bemerkt – ohne Dom geht es auch.
Sicherlich gehört der Dom zu Köln und “nicht daran vorbeizukommen” ist gut. Fotografisch sehe ich es mittlerweile anders und manche Motive wirken zu gut zum Fotografieren. Sei es eine schlechte Tagesform, fehlende Übung oder die falsche Brennweite, an diesem Tag war es “Ohne” einfach viel “Mehr”.
















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