Karl der Käfer
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Niemand da
Es war heiß, 30 Grad. Gut im Schatten zu sitzen und ein Eis zu genießen. Die Ruhe war angenehm und es schien nur der blaue Himmel und das grüne Gras ist anwesend. Weit gefehlt! Auf einmal bewegte sich da etwas, ganz langsam. Ein Käfer! Auf direktem Wege zum Stuhlbein hatte ich ihn schon schnell wieder vergessen und vermutete, er sei längst wieder im grünen Gras unter dem blauen Himmel verschwunden.
Jemand da
Wieder, weit gefehlt! Auf einmal streckte Karl den Kopf über die Armlehne. Er verharrte still und für eine kleine Weile beobachteten wir uns einfach. Wir beide genossen die Ruhe und die Zeit schien still zu stehen.
Die Neugier motivierte zu einer online Recherche und kurz darauf war klar, der Käfer fliegen kann und damit jede Sekunde wieder weg sein könnte. Schnell die Kamera holen! Keine Zeit verlieren und nutzen was gerade da war. In meinem Fall war das ein 100-400mm, und so begann das Spiel von Zoom und Gartenstuhlumkreisung. Es hat funktioniert, Komposition und Foto im Kasten und nur wenige Moment später flog der Käfer davon.
Wieder weg
So schnell kann es gehen. Es war nun wieder genau so ruhig wie zuvor, es war genau so heiß wie zuvor und nach wie vor war da nur das grüne Gras und der blaue Himmel. Und, so ganz nebenbei, war da nun ein großartiges Foto von Karl.












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