Kalte Stille
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Es war eine dieser spontanen Entscheidungen, die sich erst später als genau richtig anfühlen. Kurz vor Silvester packten wir unsere Sachen und fuhren los – ohne großen Plan, nur mit dem Wunsch rauszukommen. Österreich empfing uns still, kalt und ehrlich.
An einem Abend gingen wir einfach durch den Ort spazieren. Keine Eile, kaum Menschen, nur das Knirschen des Schnees unter den Schuhen. Zwischen den Häusern öffnete sich plötzlich dieser Blick. Die Berge standen da, dunkel und mächtig, als würden sie alles beobachten, was unten geschieht. Der Himmel war schwer und tiefblau, fast unwirklich.
In diesem Moment baute sich das Motiv einfach auf – ganz ohne Ankündigung. Es fühlte sich an, als hätte der Ort kurz den Vorhang geöffnet. Meine erste Reise nach Österreich, und direkt diese Wucht. Diese Ruhe. Diese Größe.
Ich wusste sofort: Das muss festgehalten werden. Nicht perfekt, nicht geplant – sondern genau so, wie es sich angefühlt hat. Still. Ehrfürchtig. Und ein bisschen geheimnisvoll.











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