Ist das Glas oder was ist das sonst?
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Es war ein üblicher trüber November Tag, an dem ich das Nikon Nikkor Z 40mm F2 an die Nikon Zf c setze, um bei Sichtung eines ansprechenden Motives, bei einem kleinen Spaziergang durchs Dorf, ein Foto zu schießen, das irgendetwas Besonderes hatte.
Das Zebragras in einem Garten direkt an der Straße erregte als erstes meine Aufmerksamkeit. Ziemlich spontan kam ich auf die Idee, mal wieder unscharfe Bilder infolge der absichtlichen Bewegung der Kamera während der Belichtung (ICM) zu produzieren. Um die Belichtungszeit zu verlängern, stelle ich den ISO-Wert auf 100 und den Blendenwert auf 16 (kleinere Werte erlauben die Kamera und das Objektiv nicht). Mit den Einstellungen wurden 1/6 sec bzw. 1/4 sec als Belichtungszeit angezeigt. Für ICM ist das eine etwas zu kurze Zeit. Bei der relativ kurzen Belichtungszeit erst mit der Auslösung die Bewegung der Kamera zu beginnen, brachte irgendwie nichts. Daher habe ich die Serienaufnahme der Kamera aktiviert, anschließend fokusiert, die Kamera bewegt und den Auslöseknopf gedrückt gehalten. Mit diesen Einstellungen sahen die Bilder schon ganz ordentlich aus. Allerdings zeigten sie auch, dass das Zebragrass als Motiv nicht unbedingt das Beste war.
Ein paar hundert Meter weiter standen einige Haselnussbüsche, deren Blätter bereits die gelbgrünen Herbstfarben zeigten.
Somit auf ein Neues: Serienaufnahme, fokusieren, Auslöseknopf gedrückthalten und die Kamera bewegen.
Die Art der Bewegung kann vielfältig sein – horizontal, vertikal, kreisend usw.. Ich habe bei diesen Bildern des Hasenussbusches die Kamera aus dem Handgelenkt von der Horizontalen in die Vertikale, zurück in die Horizontale und wieder in die Vertikale und so weiter mit wechselnden Geschwindigkeiten bewegt. Das Ergebnis waren viele unterschiedliche Bilder, bei den das Motiv in einigen Fällen wie Glas wirkt. Die Fotografie mittels ICM liefert überraschende und einzigartige Bilder, die gefallen oder auch nicht gefallen.















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