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Ich bin kein Frühaufsteher, aber die Sonnenaufgänge am Meer sind einfach traumhaft schön, also um 3 Uhr Wecker gestellt.
Der Himmel war grau und der Wind heftig, aber wenn schon aufgestanden, dann los, mit wenig Hoffnung auf einen glühenden Himmel.
Der erste Standort mit dem Blick vom Kurplatz über den Strand zur Seebrücke bot außer einem rosa Streifen am Himmel zur blauen Stunde kein wirklich lohnenswertes Fotomotiv.
Also Stativ und Kamera einpacken und weiter direkt auf die Seebrücke. Genau dort ging die Sonne blutrot aus dem Meer auf. Jetzt schnell sein und weiter zum Ende der Seebrücke laufen, mit der Hoffnung, die Sonne in der Mitte des Seebrückenschildes zu erwischen.
Es war extrem windig. Das Sigma 100-400 mm an der Sony Alpha 7 iv im Crop Faktor ruhig zu halten fast unmöglich. Und die Sonnen ging immer weiter auf. Dann eben eine höhere ISO und knipsen was das Zeug hält. 5 Bilder und die Sonne war hinter den Wolken verschwunden. Ich war so enttäuscht.
Zum Glück war dann doch ein scharfes Foto dabei. Ich habe den Zuschnitt stark begrenzt, um den Fokus auf den Bildausschnitte mit Schild und Sonnenaufgang zu lenken.
Wie man sieht, muss man als Fotograf zum einen sportlich und sein und zum anderen einfach nicht aufgeben.











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