Im Auge der Nacht – der Moment zählt
In dieser Story

Wir kamen voller Erwartungen nach Tromsö und waren gespannt auf die norwegische Kultur, die “besonderen Tageszeiten” und natürlich auch auf das Himmelsspektakel, für das uns unter anderem Tromsö bekannt ist.
Die ersten Tage verbrachten wir damit, Tromsö zu erkunden und an unterschiedlichen Orten den Himmel bei Dunkelheit zu beobachten in der Hoffnung, ein grünen, blauen oder violetten Lichtschweif zu erhaschen. Doch das Wetter hat alles andere als mitgespielt. Es gab viele, weiße Wolken mit wenig Blick auf den Nachthimmel. (Leider erfuhren wir erst später, dass Dezember wettertechnisch nicht die beste Jahreszeit für Nordlichter sein soll).
Um trotzdem eine schöne Zeit im hohen Norden zu verbringen, unternahmen wir viele Touristenausflüge und machten eine Schlittenfahrt mit Huskys, eine Whale-Watching-Tour und einen Besuch bei Rentieren, wo wir auch die Kultur der Sami kennenlernen durften.
Trotz der schönen Ausflüge und traumhaften Winderlandschaft in Nordnorwegen fing die Hoffnung langsam an zu schwinden, den Traum von Nordlichtern in diesem Winter zu erleben.
Die letzten Tage vor unserer Abreise verbrachten wir dann in Sommaroy, einem kleinen Dorf 90 Minuten mit dem Bus nordwestlich von Tromsö entfernt. Das Dorf liegt am Nordpolarmeer und hatte ebenfalls schöne Landschaften zum Fotografieren, jedoch ohne ein Leuchten aus dem Himmel.
Die letzte Nacht in Sommaroy wollten wir es nochmal wissen und gingen raus und… ÜBERALL NORDLICHTER. Egal in welche Richtung man schaute. Überall färbte sich der Himmel im grünen Licht. Ich wusste garnicht, in welche Richtung ich fotografieren soll. Es war unbeschreiblich. Um diesen Moment für uns festzuhalten, wollte ich mich mit meiner frisch Verlobten unter den Nordlichtern fotografieren. Idealerweise zogen die Nordlichter einen schönen Kreis um den Mond und so entstand das Bild zu dieser Story. Technisch leider nicht einwandfrei bzw. unscharf, aber der Moment zählt und ich liebe es trotzdem.











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