Hamburg Oberhafenbrücke – Das Grau verlässt die Stadt
In dieser Story

Valentinstag 2026
Eigentlich sollte man zum Valentinstag Zeit mit seinen Liebsten verbringen. Die Tochter hatte eigentlich Pläne für den Tag und wir wollten die Zeit nutzen, um mal wieder ins Kino zu gehen oder einfach einen schönen Abend zu berbringen. Es kam aber doch anders. Die Verabredung der Tochter zerschlug sich und auf einen Kinofilm konnten wir uns auch nicht einigen. Das Essen gehen hatten wir auch schon einen Tag vorgezogen, da unsere Tochter da den letzten Tag Ihres Schülerpraktikums in der Zentralapotheke einer Klinik hinter sich gebracht hatte. Also habe ich kurzerhand meine Idee geäussert, dass ich gerne einmal wieder die Zeit nutzen und fotografieren gehen möchte. Meine Frau hat sich ein Alternativprogramm überlegt und so stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege.
Der Tag
Nachdem alle Vorhaben abgestimmt ware, musst die Auffahrt vor dem Haus kurz noch vom Schnefall des Vortages befreit werden und die kurze Fahrt aus dem Hamburger Speckgürtel zur Oberhafenbrücke konnte beginnen.
In der Vergangenheit bin ich schon oft im Hafen und in der Speicherstadt unterwegs gewesen, aber an der Oberhafenbrücke war ich noch nie (und auch nicht am Michel, im Parkhaus Rödingsmarkt und all den anderen Insta Fotospots der Stadt). Heute war also der Tag, an dem ich es endlich schaffen sollte und kam gegen 16.45 Uhr an meinem Ziel an.
Der Fototag war relativ unspektakulär, ein richtiges Zielfoto hatte ich eigentlich nicht im Kopf. Klar, ich wollte die Standardbilder von den Spiegel-Häsusern machen und dann eigentlich nur, wie so oft, mich durch die Speicherstadt treiben lassen und ein wenig fotografieren. Villeicht ist ja das eine oder andere schöne Bild dabei. Bei Tageslicht habe ich also begonnen an der Oberhafenbrücke zu fotografieren, bin dann weiter zum Wasserschloss und bei Dämmerung und anbrechender Dunkelheit über den alten Wandrahm, den Sandtorkai-Hof zur Elbphilharmonie spaziert. Auf dem Rückweg dann noch ein paar Lighttrails fotografiert, einen Abstecher über das maritime Museum gemacht und zurück zur Oberhafenbrücke gelaufen. Eigentlich wollte ich direkt zum Auto, da meine Parkzeit ablief. Ich liess mich aber dann doch noch von einer Frau inspirieren, die mit Kamera und Stativ auf die Brücke lief um die Spiegel Häsuser zu fotografieren.
Fazit
Was den Tag tatsächlich besonders gemacht, waren die noch immer oder wieder sehr niedrigen Temperaturen in Hamburg. Auf den Fleeten gab es immer noch Eisschollen und die Speicherstadt mit Ihrer Illumination ist immer einen Besuch wert. Als Hobbyfotograf, der sich immer noch als Anfänger bezeichnet und die wirklich tollen Bilder anderer Fotografen auf den dibversen Plattformen bewundert, konnte ich einige tolle Bilder für mich schiessen.
Am meisten zu kämpfen hatte ich bei dem Bild mit den an- und abfahrenden Zügen auf der Oberhafenbrücke. Da gibt es dann trotz Stativ und Fernauslöser maximal verwackelte Bilder. Auch diese Bild hier ist sicher nicht knackscharf. Mir gefällt aber absolut die Lichtstimmung des Bildes.











Diskussionsbeiträge