Es gibt Tage da wünscht ich, ich wär ein Hund
In dieser Story
Seit der Canon AE-1 im Frühjahr 1976 bin ich knipsend unterwegs und habe so ziemlich alles vor der Linse gehabt.
Es kommt öfters vor, dass ich Anfragen für Aufträge bekomme.
Die gebe ich gerne an befreundete Profis weiter, denn die verdienen ihre Brötchen damit und setzen es viel besser um.
Und wer mich kennt, der weiß, dass ich Veranstaltungen eher aus dem Weg gehe.
Diese Woche „musste“ ich einen Auftrag annehmen. Meine Frau hatte eine Veranstaltung mit organisiert und gefragt, ob ich dort Fotos mache.
Da gab es für mich nur zwei Antworten: „ja“ oder „JA“.
Die Veranstaltung war recht hochkarätig und es sollten auch Gruppenfotos und „Selfies“ gemacht werden.
Kurz vor den gemeinsamen Fotos kommt immer eine Horde, die ihre Smartphones bringen und fragen, ob ich damit auch Fotos machen könnte.
Klar kann ich, mach ich grundsätzlich nicht. Das stößt nicht auf Gegenliebe, ist mir aber vollkommen egal.
Erstens habe ich nur meine zwei Hände für meine Kamera und wohin mit den ganzen Smartphones?
Ein weiteres Argument dagegen ist, dass ICH das Foto auf dem fremden Smartphone mache.
Das Urheberrecht liegt bei mir, aber auf einem anderen Gerät.
Das mag kleinlich sein, verschafft mir Luft.
Außerdem kann jeder einen Link zu den Fotos bekommen, die ich zeitnah in einem Onlineordner zur Verfügung stelle.
Dieser Nachmittag war sensationell und viel zu schnell vorbei. Viele tolle Impulse.
Ein TOP-Event, der mich nachhaltig begeistert hat und meine Bilder hatte ich auch im Kasten.
Mein Fazit auf dem Heimweg. Ich bleibe bei meiner Art der Knipserei. Mein Bauchgefühl bringt mich an schöne Orte, das Licht zeigt mir den Weg, einfach Ruhe.
Wenn ich unterwegs jemanden treffe, dann sind es meist Gleichgesinnte.
…und dann war da noch Ella. Im ganzen Trubel lag sie ganz entspannt in der Menge.
Das Foto habe ich bewusst mit dem iPhone gemacht, da ich auf den anderen Kameras in dem Moment nur kurze Brennweiten drauf hatte.











Diskussionsbeiträge