Eisvögel bei der Jagd
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Es ist November 2025, Alexander und ich unterhalten uns über Eisvögel. Jeder von uns hat schon mehrfach an verschiedenen Spots in Oberbayern Eisvögel gesehen und fotografiert. Aber so ein Kracherfoto, bei dem der Eisvogel im Sturzflug ins Wasser taucht oder mit Fisch im Schnabel wieder aus dem Wasser emporsteigt, das hatte bislang keiner von uns beiden geschafft. Bei der Recherche nach Spots für Eisvogelfotografie sind wir auf den Eisvogelpark / Kingfisher Park Landsberg gestoßen.
€120 pro Person und Tag ist nicht geschenkt. Aber wir haben uns alsbald dann doch dafür entschieden, dass wir uns zwei Plätze für Februar 2026 buchen. Gesagt getan. Am 07.02.2026 holte mich Alexander um 07:00h morgens im Süden von München ab und wir sind gemeinsam nach Landsberg. Der Eisvogelpark liegt auf der rechten Lechseite etwas außerhalb der Stadt Landsberg. Gegen 08:00h waren wir vor Ort. Groß war die Vorfreude hier aus nächster Nähe Eisvögel zu sehen und fotografieren zu können. Doch den ganzen Tag zeigte sich kein einziger Eisvogel. Um 16:30h haben wir dann aufgegeben, unser Equipment eingepackt und die Betreiber angerufen, dass kein Eisvogel in den 8 Stunden vorbeikam und wir gerne nochmal kommen würden. Ersatztermin für den 02.06.2026 erhalten.
Es ist Anfang Juni, wir folgen gespannt dem Social Media der Betreiber, seit Wochen kommen wieder Eisvögel zum Teich und das sehr zuverlässig mehrfach am Tag.
Selbes Spiel wie im Februar, Alexander holt mich in der Früh gegen 06:40h ab und wir fahren gemeinsam nach Landsberg. Gegen 07:45h sind wir vor Ort. Zwischenzeitlich wurde der Hide ausgebaut, sodass nun deutlich mehr Platz für den einzelnen Fotografen ist.
Wir richten uns passend ein, setzen unsere Teleobjektive auf die bereitgestellten Gimbals und nach weniger als 30 Minuten im Hide kommen die ersten Eisvögel. Stellenweise sind sie sogar zu zweit gleichzeitig am Teich. Da mir 200mm Brennweite etwas knapp erschienen habe ich beide Telekonverter 1,4x und 2x mitgenommen. Die neue A7RVI überzeugte mich hier absolut. Die 30 Bilder pro Sekunde mit dem Stacked Sensor, gepaart mit den rund 67 Megapixeln machen sie zu einer hervorragenden Wildlife-Kamera.
Das Foto des Tages habe ich allerdings nur mit der A7RVI und dem 70-200mm F2.8 GM II geschossen. Dank der hohen Anzahl an Megapixeln war ein aggressives Croppen möglich. Insgesamt habe ich an dem Tag fast 7200 Bilder gemacht, nach aggressivem Aussortieren habe ich dann noch 60 Bilder in Lightroom importiert. Neben dem Zielfoto habe ich 17 weitere Bilder hochgeladen, die die besten aus den 60 Bildern sind.
Werden wir, Alexander und ich, nochmal hinfahren? Vielleicht nicht gleich morgen oder übermorgen, aber definitiv nochmal dieses Jahr.




























Diskussionsbeiträge (4)
Hallo Roy,
danke für den Hinweis. Ich habe hier auch noch ein Tamron 150-600, benutze aber an der R7 das RF 100-500, da kann ich schon näher rangehen. Wahrscheinlich wird es erst im Oktober mit dem Eisvogelpark klappen. Wir wollten eigentlich vom 22.06. an 1 Woche nach München, aber da ist Lukas vom Eisvogelpark glaube ab dem 23.06. für 2 Wochen weg. Ich bin gespannt wie das im Oktober vielleicht klappt.
Viel Erfolg und Spaß beim Fotografieren.
Schöne Grüße Walter
Servus Walter,
wie in der Story geschrieben, Alex und ich waren im Februar und es kam für die 8 Stunden kein einziger Eisvogel.
Brennweiten bis maximal 600mm sind sinvoll. Naheinstellgrenze beachten, der Teich ist weniger als 3 Meter vom Hide entfernt. Nicht das es euch so geht wie mir mit dem Sigma 300-600mm, dessen Naheinstellgrenze bei 280cm liegt und damit nicht scharfstellen konnte.