Eine weitere Windrad-Story
In dieser Story

Das Ziel
Wie von Stefan anfang September bei den Wiesnernews angesprochen; den Rotor des Windrades als eine Scheibe, mit nur einer Belichtung festzuhalten.
Vorraussetzungen
Ein dunkler Hintergrund, ein beleuchtetes Windrad und natürlich Wind!
Für den Dunklen Hintergrud ist der Nachthimmel eine gute Wahl (und auch so zielich die Einzige). Ein beleuchtetes Windrad ist schoch schwieriger. Eine Beleuchtung durch einen Sonnenaufgang oder Untergang fallen raus, da der Himmel dann noch zu hell oder das Windrad bereits zu dunkel ist. Also muss eine starke Taschenlampe her. Bei dem Wetter ist etwsa Geduld von nöten, wenn wie bei mir der Sternenhimmel als Hintergrud dienen soll. Es dürfen also keine bis wenige Wolken am Himmel sein. Diese werden übrigens auch zu hell, wenn man in einer Gegend mit großer Lichtverschmutzung wohnt, sodass die Rotorscheibe vor dem Hintergrund verschwindet.
Soweit also der Plan.
Versuch Nummer 1
Ca. 21 Uhr gute Bedingungen für das Vorhaben: Ab aufs Rad, raus aus dem Dorf und das erstbeste Windrad angesteuert. Komposition gesucht, Kamera aufgebaut, noch einmal nachgedacht: “Die Warnleuchte oben auf der Gondel ist zu sehen… Die wird bei einer Langzeitbelichtung ziemlich hell werden… Gut, dass der Turm keine Warnleuchten hat. Man muss ja auch mal Glück haben.” Also neue Komposition gesucht, bei der die Warnleuchte nicht zu sehen ist. Einige Test-Shots später die richtige Belichtungszeit mit ca. zwei Minuten gefunden. Bei der Belichtung die Rotoren mit der Taschenlampe angeleuchtet und verfolgt. Die Bilder waren gelungen. Die Scheibe des sich bewegenden Rotors war zu sehen! Bei der Bildbearbeitung dann festgestellt: Aufnahme als jpg. Nachbearbeitung also nur bedingt möglich. “Nächstes Wochenende dann halt nochmal…”
Versuch Nummer 2
Wolken, Flauten und etwas Regen später: “Oh bald sind die Geminieden zu beobachten. Bestimmt ein cooler Hintergrund für das Windrad.” Nix da! Noch mehr Wolken!
Versuch Nummer 3
Am Wochenende waren die Bedingungen dann gut genug, um das Projekt erneut anzugehen. Also wieder ab aufs Rad zum Windrad hin. Auf dem Weg dorthin einen sehr hellen Stern bemerkt: ” Der lässt sich doch bestimmt irgendwie in den Hintergrund einbringen…” (Der Jupiter, wie sich herrausstellte).
Die Komposition vom ersten Versuch war aufgrund einer anderen Windrichtung nicht möglich. Neue Komposition gesucht, Jupiter mit in das Bild geholt, Kammeraeinstellungen kontrolliert und belichtet und beleuchtet und beleuchtet und belichtet. Und da war es entstanden: Das Zielfoto von einer Windradscheibe!
“War doch garnicht so schwer wie beim ersten Versuch! Achja die Warnleuchte auf der Gondel war ausgeschaltet! Man muss ja auch mal Glück haben!”













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