Eine Nacht in der Höhle Rakov Škocjan
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Es war eine warme Sommernacht, als ich mich entschied, den Sternenhimmel in der geheimnisvolle Höhle Rakov Škocjan zu fotografieren. Die Legenden, die sich um diesen Ort rankten, hatten schon immer meine Neugier geweckt. Mit einer Stirnlampe, Fotorucksack und einer Flasche Rotwein bewaffnet, machte ich mich auf den Weg nach unten.
Als ich die Höhle betrat, umfing mich sofort eine kühle, erfrischende Luft. Das stetige Tropfen des Wassers, das von der Decke fiel, schuf eine beruhigende Melodie, die den Raum mit Leben erfüllte. Ich stellte mir vor, wie diese Tropfen im Laufe der Jahrtausende diese beeindruckende die Unterwelt geschaffen hatten.
Ich ging tiefer in die Höhle hinein, und erreichte den aus der Zelške jame kommende Bach. Nach einigen hundert Metern erreichte ich das berühmte Loch in der Höhlendecke, ein natürliches Fenster zum Universum. Durch dieses Loch machte ich einige Aufnahmen bei Tageslicht für den Vordergrund.
Dann begann das lange Warten auf die Nacht, Ich legte meine Isomatte auf den kalten Boden, öffnete den Wein und machte es mir bequem. Die sanften Klänge des tropfenden Wassers und das leise Rauschen des Baches schufen eine unheimliche Kulisse.
Dann erschienen die Sterne, ganz langsam, einer nach dem anderen. Nachdem ich einige Aufnahmen gemacht hatte und den Rotwein geleert, machte ich mich auf den Rückweg und verabschiedete mich von diesem magischen Ort.
Die Höhle Rakov Škocjan hatte mir gezeigt, dass es in der Stille der Nacht und mit einer Flasche Wein oft die tiefsten Einsichten zu finden gibt.











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