Ein Traum geht in Erfüllung! Stare-Down mit dem Waldkauz
In dieser Story


Hin- und hergerissen zwischen Street und Wildlife
Ein kurzes Vorwort: Ich fotografie jetzt seit knapp 1 Jahr wieder (nach 15 jähriger Abstinenz). Das Fieber packte mich schnell und so heftig wie nie zuvor. Ich wollte alles ausprobieren: Landschaft, Tiere, Street, Portraits, Food, Makro, Autos, Sport,… und ich habe auch alles ausprobiert 😀
Jetzt, nach 11 Monaten, bleiben zwei absolute Lieblings-Genres übrig: Streetfotografie (Minimalismus, Fine Art) und Wildlife. An manchen Tagen kann ich mich aber gar nicht entscheiden, was ich lieber fotografieren will. So passiert es oft, dass ich zum Beispiel am Wochenende je einen Tag mit Street bzw. Wildlife verbringe.
Workshops und viel Youtube
In Sachen Streetfotografie habe ich mittlerweile 2 Workshops mitgemacht und viel gelernt. Es gab Monate, da kaufte ich mir ein Deutschland-Ticket und war locker
10 – 15 Mal pro Monat in München. Lange habe ich NUR das gemacht.
Bis das erste Eulen-Video in meinem Feed auftauchte… da wusste ich: diese Tiere muss ich a) finden und b) fotografieren. Durch Youtube lernte ich viel über die Arten, die es bei uns gibt, wo sie sich am liebsten aufhalten und wie sie sich verhalten. Und natürlich wie man sie findet. Und was soll ich sagen: ich war seit August so gut wie jeden Tag draußen -mal länger, mal kürzer- je nach Arbeitszeit und anderen Hobbies.
Zweifel kamen auf
Ich war überall, an allen Orten, von denen es heißt, dass hier die Chancen groß sind. Wälder mit alten, großen Bäumen, Streuobstwiesen, Stadtparks, Friedhöfe, verlassene Kirchtürme, Scheunen und andere Gebäude. Und ich fand: NICHTS. Ich hörte: NICHTS. Zweifel kamen auf: sind unsere Wälder hier im Chiemgau gesund genug? Sind sie der perfekte Lebensraum? Fragt man Rehe, Mäusebussarde, Falken, Biber und Co, lautet die Antwort JA; aber Eulen? hm…
Ich habe hier schon eine Story mit einer Eule drin
Genauer gesagt mit einem Raufuskauz. Meine erste Eule in Live! Es war so schön, aber es zählte für mich nicht so wirklich. Denn wie ich in dieser Story auch zugegeben habe, war diese Sichtung rein zufällig auf einem Christkindlmarkt in München, auf dem Falkner verschiedene Tiere dabei hatten.
Viele Tiere auf der Shotlist
Durch das Beschäftigen mit Eulen bleibt es nicht aus, dass man grundsätzlich auf Wildlifefotografen aufmerksam wird. Und so passierte es schnell, dass neben einer Eule unter Anderem auch der Eisvogel und der Fuchs zur Priorität wurden.
Den Eisvogel konnte ich jetzt schon oft fotografieren. Ist ja auch nicht soooooo schwer zu finden 🙂 Auch den Fuchs konnte ich schon recht schön fotografieren. Eine Eule fehlte aber weiterhin. Bis heute…
Die selbst gefundenen sind die Schönsten
Zugegeben: Ich wusste bzw. habe gehört, dass es dort, wo ich heute Erfolg hatte, Waldkäuze gibt. Der genaue Ort wird natürlich nicht verraten, auch wenn ich mir sicher bin, dass die Nennung des bloßen Ortes an sich aufgrund seiner immensen Größe und der Vielzahl an Bäumen ohnehin nicht weiterhelfen würde. Und ohnehin scheint der Ort auch bekannt zu sein, da wir plötzlich zu viert dastanden. Auch erregen Menschen mit riesigen in die Bäume gerichteten Objektiven sehr viel Aufmerksamkeit und Neugier. Dennoch möchte ich das hier nicht weiter ausschlachten.
Ich bin super glücklich über diese Fotos. Zum Schluss hat mir dieser kleine Waldkauz, wie er da so eingelümmelt in seiner Baumkuhle sitzt, auch noch direkt in die Kamera geguckt. Besser geht’s nicht.














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