Ein fotografischer Neuanfang an der Spree
In dieser Story


Es geht wieder los – die Leidenschaft hat mich wieder gepackt
Und mit dieser Story mache ich dann auch gleich mal meinen Einstand hier in der Zielfoto Community. Hey, Carsten hier 👋🏼 🙂
Zuerst einmal etwas Kontext zu mir
Nach einigen Jahren der Pause mit der Fotografie hat sie dieses Jahr ganz leise wieder bei mir angeklopft. Und ich hab “aufgemacht”. Es war also wieder an der Zeit. Im Sommer habe ich mein altes Foto-Equipment wieder herausgeholt und bin dann mal mit der Kamera raus in die Natur. Inzwischen wohne ich auch auch mehr oder weniger direkt in der Natur. Wenige hundert Meter entfernt fließt die Spree – also nicht die in Beton eingesperrte Spree in Berlin – sondern 50 km vor Berlin. Da ist die Spree nämlich noch ein natütlicher kleiner Fluss, der sich so duch die Landschaft schlängelt. Mit echten Tieren und allem drum und dran.
Nachdem ich ab dem Sommer mit meiner alten Nikon D7100 und einer Fuji X-T2 meine Leidenschaft wieder gelebt habe, wurde mir eines klar:
“Ich hätte mein Sigma Contemporary 150-600 F-Mount damals doch nicht verkaufen sollen. Mist.” 😢.
Warum… in meiner Umgebung gibt es so viele Vögel und auch Wasservögel. Ich muss nichtmal ins Auto steigen. Ich brauche nur 10 Minuten zu Fuß zu gehen und bin mittendrin. Nur habe ich jetzt keine “lange Tüte” mehr. Naja und dann passierte, was dann so passiert: Es startet mit einem Gedanken.. usw. ihr kennt das.
Fast Forward ⏩: Nach langem hin und herüberlegen habe ich mich für das Fuji System entscheiden. Die Arbeit mit der X-T2 macht einfach riesig Spass. Und das Nikon F-Mount ist ja schon abgelöst, also dafür nochmal ein Super-Tele kaufen.. och nö. So ist es dann eine Fuji X-T5 und eine Fuji XF 150-600 geworden. Jetzt habe ich ein System und kann die Objektive beliebig an beiden Bodies nutzen.
Wie es zu diesem Bild kam
Mit dieser tollen Ausrüstung habe ich dann bei 2-3 kleine Fototouren entlang der Spree schnell gelernt, dass es hier viele Reiher gibt. Wunderschön. Ich habe mich dann zuächst auch erstmal an die neue Ausrüstung gewöhnen müssen und musste auch lernen, wie ich auf die Tiere “zugehe” ohne sie gleich zu verschrecken. Das empfand ich stellenweise nicht als sooo einfach. Irgendwann hatte ich den Dreh dann etwas mehr raus. So snd die Bilder entsanden, die ihr sehen könnt.
Warum habe ich gerade dieses eine Bild als Zielfoto ausgewählt?
Nach zwei drei kleinen Forotouren habe ich langsam verstanden, welche Art von Bewegung die Reiher etwas aus der Ruhe bringen und welche eben nicht. Bei diesem Bild bin ich mit großer innerer Ruhe und nach außen auch sehr ruhig immer etwas mehr in Richtung des Reiher gegangen. Ganz in Ruhe… Schritt … für … Schritt. Der Reiher hat mir gezeigt, dass das für ihn voll okay ist. So konnte ich dann dieses Foto machen. Der Reiher war für mich augenscheinlich entspannte – zwischendurch hat er sich auch entspannt das Gefieder geputzt. Also kine Spur von “Aufbruchstimmung”. Ich wusste also “es ist okay”. Daher ist dieses Bild im Vergleich zu den anderen etwas anders für mich. Man sieht es dem Bild vielleicht nicht an – aber ich weiß es. 🙂
Wie geht es weiter…
Ich bin jetzt noch ganz frisch in der “endlich wieder fotografieren” Phase. Ich werde noch viel über die wirklich unglaublichen Fähigkeiten der heutigen Foto-Hardware lernen.. schon echt cool. Aber noch viel wichtiger: ich werde noch mehr Zeit draußen verbringen und auf Dinge in der Natur achten, die ich vorher nicht aktiv wahrgenommen habe. Dabei werden dann auch einige Fotos entstehen…
Die Reise hat für mich als noch einmal begonnen – Whoop Whoop. 🙂
Gebt mir bitte gern Feedback – habt ihr auch schonmal so einen fotografischen Neustart durchlebt? Wie ging es euch? Ach und… was sagt ihr zu den Fotos?















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