Die Ufer des Ammersee
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Der Begin
Kurz vor Jahresende bin ich häufig fotografieren. Gerne an den bayerischen Seen, die Stimmung dort finde ich dann besonders spannend.
Diesmal an einem Montag Nachmittag ende Dezember. Ich verabdredete mich mit einem Freund, auch Hobby-Fotograf, am Ammersee zum Fotografieren des Sonnenuntergangs. Der Wetterbericht lies nicht viel Planung oder Hoffnung zu. Es war schon seit Tagen grau und kalt. Aber gerade dann ist es besonders spannend wie ich finde.
Laut vorhersage sollte sich der Nebel lichten. Aber es sah lange nicht danach aus.
Wir stellten das Auto in Herrsching ab und liefen trotzdem los und folgten dem Ufer Richtung Süden. Nur für den Anblick der Villen dort lohnt sich das schon.
Der Spot
Sobald man aus Hersching raus ist begann die Suche nach einem geigneten Spot. Schöne Motive dort gibt es zuhauf. Leere Stege, Schienen die von den Gärten der Anwesen ins Wasser münden. Aber die Schienen standen schon Model für meine Kamera. Ich wollte mal etwas “anderes”.
Nach etwa 40 Minuten kamen wir an einen Steg, der die Sicht auf eine kleine Kirche am gegenüberliegenden Ufer eröffnete.
Ich stand ein paar Minuten und beschloss dass es dieses Motiv sein sollte.
Das Bild
Dann ging es schnell. Inerhalb kurzer Zeit brach genau dort der Himmel auf. Ein schönes Licht beleuchtete die Bäume und das Ufer. Ich legte meinen Rucksack auf den Boden, schnappte mein Stativ und legte los.
Wie so oft war das Spektakel nach kurzer Zeit vorbei, die Nebel verdichtete sich wieder und die Sonnenstrahlen verschwanden hinter einer dichten, grauen Nebelwand.
Aber ein paar Bilder waren im Kasten.
Ich belichtete das Wasser länger für einen weicheren Touch und bearbeitete das Bild am selben Abend.
Folgende Einstellungen führten zum Ergebnis:
- ISO 100
- 30 Sekunden
- f2,8
- 70mm
Mein Learning ist immer das selbe nach solchen Touren. Es lohnt sich einfach immer. Man weiß nie was der Tag so bringt.
Ich wünsche allen einen guten und gesunden Start ins neue Jahr!












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