Der Sommer der alten Dame
In dieser Story

Titel: „Sommer der alten Dame“ – Spontaner Minimalismus
Der fotografische Vormittag
Der Tag begann mit einer ausgiebigen und produktiven Session am Strand. Rund zwei Stunden lang ließ ich mich von den sommerlichen Strukturen treiben. Ich fokussierte mich auf die Geometrie der aufgereihten Sonnenschirme und suchte nach spannenden Perspektiven rund um die markanten Rettungsschwimmertürme. Auch die beruhigende Weite am langen Holzsteg sowie ein verlassenes Schaukelgerüst boten großartige, grafische Szenerien.
Der ungeplante Moment
Nach diesen ein bis zwei Stunden intensiven Fotografierens war ich mit der Ausbeute sehr zufrieden. Das Licht veränderte sich allmählich, und mein einziger Plan war es, den Vormittag zu beenden und meine Kameraausrüstung auf mein Zimmer zu bringen.
Doch auf dem Rückweg fiel mein Blick plötzlich auf diese eine, besondere Szene. Eine ältere Dame saß in vollkommener Ruhe unter ihrem weißen Sonnenschirm, den Blick auf das weite, ruhige Meer gerichtet. Sofort war der Gedanke da: Ein extrem minimalistischer Bildaufbau würde hier die stärkste Wirkung entfalten. Die klaren, waagrechten Flächen aus Sand, Wasser und Himmel boten den perfekten, aufgeräumten Rahmen.
Ein spontanes Lieblingsbild
Da ich meine kompakte Sony Alpha 7C II und das vielseitige Sigma 24-70mm f2.8 DG DN II noch griffbereit hatte, konnte ich diese wundervolle Spontanität ohne Zögern festhalten.
Ich habe das Werk „Sommer der alten Dame“ getauft. Es war absolut nicht geplant und ergab sich rein intuitiv auf den letzten Metern ins Zimmer – und genau diese ungezwungene Spontanität macht es heute zu einem meiner absoluten Lieblingsbilder.




















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