Der Schatz von Nürnberg
In dieser Story


Idee:
Die Idee war, eine Mann findet einen mysteriösen Koffer. Beim Öffnen entdeckt er etwas Erstaunliches. Dieses Erstaunen festzuhalten, das war mir wichtig. Die Szene sollte so aufgebaut sein, dass der Koffer abgelegt ist, man nicht in den Koffer schauen kann sondern nur in das Gesicht des Mannes. Der Hintergrund sollte eher ein Hintergrund sein, nicht ablenken aber doch zu dem mysteriösen Stil beitragen. Das Erstaunen des Finders sollte unterstützt werden, in dem der Koffer magisch leuchtet und Nebel aus ihm zu kommen scheint.
Vorbereitung:
Im Koffer platzierte ich einen Yongnuo Blitz und blitzte entfesselt. Dazu nutzte ich den Yongnuo YN622C-TX remote Auslöser.
Durch Versuche stellte ich fest, dass der Blitz auch den Koffer selbst so erhellte, dass das auf dem Foto zu sehen war. Ich musste also das Licht aus dem Blitz durch einen milchigen Plastikbecher (die in Überschuss von Konzerten vorliegen) und durch schwarzes Klebeband etwas steuern.
Ich hatte zwar schon lange eine kleine Nebelmaschine, doch die braucht 230V AC. Gelöst hab ich das durch eine Powerbank aus dem Campingbedarf, die 230V AC zur Verfügung stellte.
Ein passender Hintergrund war beim Spaziergang schnell gefunden.
Durchführung:
Da ich wusste, ich brauche viele Versuche, hab ich ein Stativ verwendet. Bildaufbau mit Hintergrund eingerichtet, Blitzhelligkeit ausprobiert. Und dann hiess es, auf die blaue Stunde warten und Gesichtsübungen machen: Wie schaut man überrascht, ohne dass es doof aussieht?
Immer wieder folgender Ablauf. Koffer auf, Nebel reinblasen, Koffer zu. Fernauslöser starten, Koffer aufreissen und überrascht schauen.
Und immer lächeln, wenn vorbeikommende Passanten fragend schauten.
Nachbearbeitung:
Ziel war es, dass das Gesicht der Fokuspunkt des Betrachters sein muss. Das muss der hellste Punkt (neben dem Koffer) sein. Der Rest aussenrum dient als Kulisse. Deshalb ist das Bild natürlich dunkel. Wäre es heller, würde es aber seinen Effekt verlieren.












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