Das Winterwonderland: Ein fotografisches Wiedersehen
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Ein Jahr ist vergangen, seit die Kamera zum letzten Mal zum Einsatz kam. Das Leben hatte andere Prioritäten gesetzt, und das Fotografieren war in den Hintergrund gerückt. Doch in den vergangenen Wochen hatte ich endlich wieder Gelegenheit, mein Hobby ausüben zu können. Eine dieser Gelegenheiten führte ins Winterwonderland im Schloss Faber-Castell in Stein bei Nürnberg.
Der Schlosspark war in magisches Licht getaucht: Kunstvolle Lichtinstallationen, darunter 120 lebensgroße Tierfiguren, säumten den 3,2 Kilometer langen Rundweg durch den Schlosspark. Zu Beginn fühlte sich die Kamera ungewohnt an, fast wie ein Fremdkörper. Jede Einstellung, jeder Knopf schien mir plötzlich ungewohnt, jedes Bild erinnerte zunächst daran, wie lange die Routine geruht hatte.
Doch je länger der Aufenthalt im Winterwonderland andauerte, desto mehr kehrte die Routine zurück. Der Blick durch den Sucher fühlte sich wieder normaler an. Das bunte Leuchten der Lichtfiguren, das Funkeln der Bokeh-Kreise – all das spiegelte sich in meinem Auge.
Am Ende des Abends war die Speicherkarte voller Bilder und die Kamera lag wieder wie gewohnt in der Hand. Es folgen einige Bilder von dem “wiedersehens” Ausflug ins Winterwonderland.



















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