Das erste Mal über den Wolken
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Der erste Urlaub auf Madeira
Die “Fotografeninsel” Madeira hat uns dieses Jahr für eine Woche in Ihren Bann gezogen. Versteht mich nicht falsch, auch ohne Kamera oder “nur” mit dem Smartphone kann man auf diesem schönen Eiland seine Zeit genießen. Aber für ein paar Eindrücke das Equipment auf über die Insel oder auf 1.800 Meter zu schleppen, ist auch reizvoll.
Erstmal die Reiseführer-Tipps abarbeiten
Also haben meine Frau und ich uns auf den Weg zum “Pico do Areeiro” gemacht, gegen Nachmittag. Sie meinte, da kann man so schön den Sonnenuntergang sehen. Das sah unten eher nicht so aus, alles neblig und relativ kalt. Aber wer könnte (s)einer Frau einen Wunsch schon abschlagen?
Gibt es hier was umsonst?
Oben angekommen wurde mir beim Blick auf den Parkplatz klar, dass wir nicht die Einzigen mit der Hoffnung auf Sonne waren. Aber gut, Platz ist genug und dann lässt man die Kamera halt stecken und saugt die Eindrücke einfach für sein geistiges Auge auf. Also schnell ein Getränk und ein Platz auf der Terrasse des Cafes und sich das bunte Treiben der Menschen und das vorbeiziehende Schauspiel der Wolken angesehen.
Nicht bestellt, aber prompt geliefert
Und dann – wie bestellt – und zur Freude meiner Frau, deren Augen mit dem großen gelben Ball am Himmel um die Wette glänzten, lichtete sich das Wolkenmeer über uns und wir standen gefühlt auf dem Dach des Himmels. Bis auf Flüge hatte ich dieses Schauspiel, diese Optik noch nie so gesehen. Ich brauchte erst einmal 5 Minuten, den Anblick zu verarbeiten und abzuspeichern.
Vorbereitung ist alles (wenn man vorbereitet ist)
Also kramte ich dann doch die Kamera raus und versuchte, meine Eindrücke in Bildern festzuhalten. In meinem Kopf ratterte es, weil ich wusste, das Zeitfenster ist kurz – und meine Vorbereitungen eher hemdsärmelig. Aber ein paar Bilder waren dann doch im Kasten, bis zum Untergang der Sonne.
Schnell vorbei, schnell kalt
Das war dann auch das Stichwort, diesen wundervollen Ort zu verlassen. Denn ob man es glaubt oder nicht: ohne diesen glühenden Stern da oben am Firmament wird es auf fast 2.000 Meter Höhe ganz schnell ganz kalt.















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